Zwischen Idee und Meisterwerk: Was ein gutes Romanlektorat wirklich leistet

Tami Leysing • 28. Mai 2025

Zwischen Idee und Meisterwerk: Was ein gutes Romanlektorat wirklich leistet

22/2025

Warum du dein Manuskript nicht einfach nur überarbeiten, sondern professionell lektorieren lassen solltest  

Du hast dein Manuskript fertig geschrieben, monatelang (oder jahrelang) an Figuren gefeilt, Dialoge geschliffen und Kapitel neu sortiert. Es war ein Kraftakt – und du bist zu Recht stolz. Doch bevor du den Roman veröffentlicht oder an einen Verlag schickst, kommt ein entscheidender Schritt: das Lektorat.

Nicht das Korrektorat, das Rechtschreibfehler tilgt. Sondern ein echtes, tiefgreifendes Lektorat, das dein Werk unter die Lupe nimmt – und aus einem guten Text einen packenden Roman macht. In diesem Beitrag zeige ich dir ausführlich, welche Schritte beim Romanlektorat wichtig sind, warum sie nötig sind, und wie sich ein fundiertes Lektorat schrittweise aufbaut.

Was ist ein Romanlektorat – und was ist es nicht?

Ein Lektorat prüft Inhalt, Struktur, Stil und Dramaturgie deines Romans. Es stellt Fragen wie:
  • Funktioniert die Handlung?
  • Sind die Figuren glaubwürdig und vielschichtig?
  • Fesselt der Text – oder verliert man sich in Langeweile?
Ein Korrektorat hingegen kümmert sich um Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Das ist wichtig – aber erst nach dem Lektorat. Denn warum sollte man Tippfehler korrigieren, wenn ganze Szenen später noch rausfliegen?

Logikfehler, Plotlöcher und Inkonsistenzen – Wenn die Geschichte sich selbst widerspricht

Ein häufiger Grund, warum Leser aus einem Roman aussteigen, sind Logikfehler – manchmal ganz subtil, manchmal offensichtlich. Im Lektorat sprechen wir in solchen Fällen von inhaltlichen Inkonsistenzen, Plotlöchern oder schlicht von Unplausibilitäten. Gemeint sind Situationen, in denen die Handlung nicht mehr glaubwürdig erscheint oder sich selbst widerspricht.

Ein typisches Beispiel: Eine Figur hat im ersten Drittel panische Höhenangst – und steht drei Kapitel später plötzlich gelassen auf einem Hochhausdach, ohne dass diese Veränderung erklärt oder vorbereitet wird. Oder ein wichtiges Objekt, das im dramatischen Höhepunkt fehlt, taucht kommentarlos wieder auf. Auch Zeitverläufe, die nicht aufgehen („Der Mord geschah um Mitternacht – aber die Hauptfigur sah ihn schon am Nachmittag“), gehören in diese Kategorie.

Ein gutes Lektorat spürt solche Brüche zuverlässig auf. Es stellt Fragen wie:
  • Passt dieses Verhalten zur Figur?
  • Ist die Reihenfolge der Ereignisse schlüssig?
  • Wird erklärt, wie etwas geschieht – oder erwartet der Text einfach, dass man es schluckt?
Es ist daher empfehlenswert, das Manuskript nicht als Autor:in oder Autor zu lesen, sondern wie ein kritischer Leser. Lektoren lesen die Geschichte auf ihre eigene, intensive Art und Weise. Sie achten dabei kritisch auf jedes Detail: Wo hake ich? Was verwundert mich? Wo sage ich: Das kann nicht sein! Genau hier beginnt die Arbeit des Lektorats – und die Chance, deine Geschichte überzeugender zu machen.

Die Grundpfeiler eines fundierten Lektorats  

Einige der bedeutendsten Autoren von Schreibratgebern ist Hans Peter Roentgen. Er macht in seinen Büchern deutlich: Ein Lektorat beginnt nicht beim ersten Satz, sondern bei der zentralen Frage:
  • Was willst du erzählen – und warum sollte das jemanden interessieren?
Daraus leitet sich die Struktur eines durchdachten Lektorats ab. Die folgenden Punkte orientieren sich an seinen Empfehlungen, ergänzt durch eigene Erfahrungen aus der Praxis:
  • Was ist der Konflikt? – Der Kern deiner Geschichte
Die erste Frage, die du als allererstes in deine "Checklisten für Autoren" aufnehmen solltest ist: Was ist der zentrale Konflikt deiner Geschichte?

Ein Lektorat überprüft:
  • Gibt es einen klaren inneren oder äußeren Konflikt?
  • Wird er früh eingeführt und konsequent durchgezogen?
  • Gibt es ausreichend Widerstände, Wendepunkte, Entwicklungen?
Beispiel:
Ein Roman beginnt mit einer Frau, die ein Café eröffnet. Nett – aber kein Konflikt. Wenn dieselbe Frau sich gegen einen Immobilienhai behaupten muss, der das ganze Viertel aufkauft – dann entsteht Spannung.

Figurenanalyse – Wer will was, und warum?

Eine Geschichte lebt von ihren Figuren – nicht von der Handlung allein. Leser:innen folgen keiner abstrakten Idee, sondern Menschen mit Zielen, Schwächen, Entscheidungen. Deshalb beginnt jedes gründliche Lektorat mit der Frage: Was will die Hauptfigur – und was hindert sie daran, ihr Ziel zu erreichen? Nur wenn Figuren glaubwürdig handeln, emotional berühren und sich im Lauf der Geschichte weiterentwickeln, entsteht echte Tiefe. Ein Lektorat hilft dabei, deine Charaktere nicht nur zu beschreiben, sondern lebendig werden zu lassen.

Jede Hauptfigur sollte:
  • ein klares Ziel haben
  • Hindernisse überwinden müssen
  • sich im Laufe der Geschichte verändern
Ein gutes Lektorat analysiert:
  • Ist die Hauptfigur aktiv oder nur Reagierende?
  • Haben Nebenfiguren eigene Motive oder sind sie nur Staffage?
  • Verändert sich die Hauptfigur glaubhaft?
Beispiel:
Eine Heldin, die zu Beginn schüchtern ist und am Ende den Mut findet, gegen ihre Chefin aufzubegehren, hat eine Entwicklung durchlaufen – wenn diese nachvollziehbar erzählt wird.

Spannungsbogen – Wie hältst du den Leser im Text?

Ein Roman kann sprachlich brillant und inhaltlich originell sein – doch ohne Spannung verliert er seine Leser. Spannung bedeutet nicht nur Action oder Thriller-Tempo, sondern vor allem: die ständige Frage, wie es weitergeht. Ein gutes Lektorat prüft, ob deine Geschichte diesen Sog entwickelt – ob jede Szene Neugier weckt, Wendepunkte gut gesetzt sind und der Rhythmus zwischen ruhigen Momenten und dramatischen Höhepunkten stimmt. Denn nur wenn dein Roman emotional mitreißt, bleiben Leser bis zur letzten Seite dabei.

Ein Lektorat prüft:
  • Gibt es eine durchgehende Spannung?
  • Ist das Pacing stimmig – also das Wechselspiel zwischen ruhigen und dramatischen Momenten?
  • Gibt es einen „Sog“, der zum Weiterlesen animiert?
Lektoren Tipp: Jede Szene sollte eine neue Frage aufwerfen – damit der Leser nicht aufhören kann zu lesen.

Beispiel:
Ein Kapitel endet mit: „Was sie auf dem Bildschirm sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.“ – Besser als: „Dann schaltete sie den Laptop aus und ging ins Bett.“

Szenenstruktur – Hat jede Szene einen Sinn?

Ein Roman besteht aus vielen Einzelszenen – aber nicht jede Szene verdient es, im Buch zu bleiben. Oft schleichen sich Passagen ein, die zwar gut geschrieben sind, aber die Handlung nicht voranbringen oder keine neue Information liefern. Ein professionelles Lektorat stellt deshalb gezielt die Frage: Erfüllt diese Szene eine Funktion? Zeigt sie eine Entwicklung, verschärft sie den Konflikt oder bringt sie die Figur näher ans Ziel? Wenn nicht, gehört sie überarbeitet, gestrafft – oder gestrichen. Denn jede Szene sollte einen klaren Beitrag zur Geschichte leisten.

Lektoren raten: Schreib keine Szenen, weil du sie hübsch findest. Schreib sie, weil sie notwendig sind.

Ein Lektorat fragt:
  • Treibt diese Szene die Handlung voran?
  • Zeigt sie etwas Neues über Figuren oder Konflikte?
  • Kann sie gekürzt, zusammengelegt oder gestrichen werden?
Beispiel:
Zwei Freundinnen treffen sich zum Kaffee und reden über das Wetter = streichen.
Zwei Freundinnen treffen sich, und eine lüftet das Geheimnis, dass ihr Freund ein Doppelleben führt = behalten.

Erzählperspektive und Stil – Wer erzählt wie?

Ein häufig unterschätzter Punkt: Wer erzählt eigentlich die Geschichte – und aus welcher Perspektive?
Die Perspektive entscheidet, wie nah Leser:innen am Geschehen sind – und wie tief sie in Figuren eintauchen können. Gleichzeitig prägt der Stil die Atmosphäre des gesamten Romans. Ein Lektorat prüft daher nicht nur, aus wessen Sicht erzählt wird, sondern auch, ob diese Sicht konsequent durchgehalten wird und zur Geschichte passt. Ebenso wichtig ist der sprachliche Ausdruck: Ist der Ton stimmig? Wirkt der Text lebendig oder gestelzt? Nur wenn Perspektive und Stil ineinandergreifen, entsteht ein stimmiges, mitreißendes Leseerlebnis.

Lektorat prüft:
  • Ist die Perspektive konsequent? (Kein wildes Hin- und Herspringen)
  • Passen Ton, Wortwahl und Stil zur Figur und zum Genre?
  • Gibt es Füllwörter, Klischees, Worthülsen, leere Adjektive?
Beispiel für einen Perspektivfehler – Die Szene ist aus Maries Sicht geschrieben:

Marie betrat den Raum und sah sich nervös um. Ihre Hände zitterten, als sie nach dem Lichtschalter tastete. Sie hatte Angst vor dem, was sie finden würde.

Doch dann folgt plötzlich dieser Satz:
Hinter dem Vorhang hielt Tom den Atem an. Er wusste, dass sie ihn nicht entdecken durfte.

Warum ist das ein Fehler?
Maries Perspektive ist eine personale Sicht – sie kann nicht wissen, was Tom hinter dem Vorhang denkt oder fühlt. Diese Information gehört in Toms Kopf, nicht in ihren. Der Perspektivwechsel passiert abrupt und unmotiviert, was Leser*innen verwirrt und aus dem Text reißt. Ein Lektorat macht auf solche Brüche aufmerksam und hilft, sie stilistisch sauber zu lösen – etwa durch Szenentrennung oder eine neutrale Erzählsituation.

Beispiel für Stilfehler:
„Er war wütend.“ – Zeigen ist besser als sagen: „Seine Hände ballten sich zu Fäusten, während er versuchte, ruhig zu atmen.“

Dialoge – Natürlich oder hölzern?

Gute Dialoge sind mehr als gesprochene Worte – sie offenbaren Charakter, erzeugen Spannung und treiben die Handlung voran. Doch allzu oft klingen sie künstlich, erklärend oder austauschbar. Ein Lektorat prüft, ob deine Figuren wirklich sprechen wie Menschen – oder wie Autor*innen, die etwas mitteilen wollen. Dabei geht es um Sprachrhythmus, Individualität, Subtext und Wirkung. Denn lebendige Dialoge ziehen Leser*innen mitten ins Geschehen – während hölzerne sie sofort aus der Geschichte reißen.

Lektoren fragen provokant: Würden echte Menschen das sagen?

Ein Lektorat erkennt:
  • Klingen die Figuren individuell oder alle gleich?
  • Tragen Dialoge zur Handlung bei?
  • Wird zwischen den Zeilen gesprochen (Subtext)?
Beispiel:
„Ich bin sehr traurig, weil du mich betrogen hast“ = platt.
„Du hast also wirklich gedacht, ich würde das nie erfahren?“ = spannender, emotionaler.

Anfang und Ende – Der erste Eindruck zählt

Lege großen Wert auf einen starken Romanbeginn – und auf ein befriedigendes Ende.
Der erste Satz entscheidet, ob Leser:innen weiterlesen. Der letzte, ob sie dein Buch in guter Erinnerung behalten. Anfang und Ende sind die beiden Pole deiner Geschichte – sie rahmen das Leseerlebnis. Ein Lektorat legt deshalb besonderen Wert darauf, ob der Einstieg fesselt und ob das Finale überzeugt. Wird direkt Spannung aufgebaut? Gibt es am Ende eine emotionale oder gedankliche Wirkung? Nur wenn beides stimmig ist, bleibt dein Roman auch nach der letzten Seite im Kopf.

Das Lektorat schaut auf:
  • Erste Seite: Macht sie neugierig? Führt sie direkt ins Geschehen?
  • Letzte Seite: Löst sie zentrale Konflikte auf? Hinterlässt sie Wirkung?
Beispiel für einen packenden Start:
Nicht: „Marta erwachte wie jeden Morgen.“
Sondern: „Als sie die Nachricht auf dem Anrufbeantworter hörte, wusste Marta: Heute wird alles anders.“

Zielgruppe und Genre – Kennst du deine Leser?

Ein guter Roman kennt seine Leserinnen und Leser: Ein Roman funktioniert dann am besten, wenn er die Erwartungen der Leserinnen und Leser trifft – oder bewusst mit ihnen spielt. Dafür musst du wissen, für wen du eigentlich schreibst und welche Konventionen dein Genre mit sich bringt. Ein Lektorat hilft dabei zu prüfen, ob Ton, Tempo, Figuren und Dramaturgie zu Zielgruppe und Genre passen – und ob dein Buch sich klar positioniert oder zwischen den Stühlen sitzt. Nur wer seine Leser kennt, kann sie auch wirklich erreichen.

Das Lektorat prüft:
  • Wird das Genre getroffen (z. B. Krimi, Romance, Fantasy)?
  • Entspricht der Aufbau den Erwartungen?
  • Gibt es Alleinstellungsmerkmale, die das Buch aus der Masse heben?
Beispiel:
Ein Krimi ohne Leiche? Geht – aber dann braucht es ein anderes, starkes Spannungselement.

Die Rückmeldung – konkret, ehrlich, lösungsorientiert

Ein Lektorat ist keine Liebeserklärung an dein Buch – sondern ein Werkzeugkasten.  
Ein gutes Lektorat lebt nicht von pauschaler Kritik, sondern von klarer, fundierter Rückmeldung. Es benennt Schwächen nicht, um zu entmutigen – sondern um Entwicklungspotenzial sichtbar zu machen. Dabei ist der Ton entscheidend: wertschätzend, ehrlich, professionell. Eine hilfreiche Rückmeldung zeigt nicht nur was nicht funktioniert, sondern auch wie es besser gehen könnte – mit konkreten Vorschlägen, Fragen und Beispielen.

Mein Statement:
Autorin und Lektorin sollten keine Gegner sein, sondern ein kreatives Team. Wenn beide an einem Strang ziehen, entsteht eine Synergie – und genau daraus kann ein Manuskript wachsen, das wirklich überzeugt.

Die Rückmeldung erfolgt:
  • strukturiert (z. B. mit Checklisten, Kommentaren, Szenenbewertung)
  • ermutigend, aber ehrlich
  • mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung
Dabei kann folgende Feedback-Strategie helfen: Lektoren sagen nie nur: „Das ist schlecht“, sondern immer: „Wie wäre es, wenn du stattdessen …?“

Lektorat ist Handwerk, kein Bauchgefühl

Ein professionelles Lektorat sieht, was du nicht mehr siehst: Strukturelle Schwächen, Wiederholungen, fehlende Spannung – aber auch die Stärken deines Romans.

Ein gutes Lektorat ist kein Eingriff in deine Stimme – sondern eine Einladung, sie klarer und kraftvoller zu machen.

Du hast einen Roman geschrieben – und willst, dass er sein volles Potenzial entfaltet?
Dann findest du auf meiner Website zwei Angebote, die dich weiterbringen:

👉 Kleines Lektorat: Im kleinen Lektorat überarbeite ich dein Manuskript in einem Durchgang sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Deine Geschichte gewinnt an Ausdrucksstärke und kann sich vollends entfalten.

👉 Großes Lektorat: Das große Lektorat beinhaltet zwei Bearbeitungsdurchgänge. Im ersten Durchgang beginne ich mit der inhaltlichen Struktur. Nachdem deine Überarbeitung beendet ist, schleife ich im zweiten Durchgang intensiv am Stil, damit für dich ein perfektes Meisterwerk entsteht.

📩 Schau gleich vorbei – und bring deinen Roman auf Erfolgskurs!
von Tami Leysing 18. März 2026
14/2026 Viele Autor:innen glauben, Spannung entstehe nur durch Verfolgungsjagden, Explosionen oder dramatische Wendungen. Doch die Wahrheit ist: Die stärkste Spannung entsteht oft dort, wo scheinbar „nichts“ passiert. In Blicken. In unausgesprochenen Gedanken. In Entscheidungen, die noch nicht getroffen wurden. Wenn du lernst, Spannung ohne Action zu erzeugen, schaffst du Geschichten, die Leser:innen wirklich fesseln – weil sie emotional involviert sind.
von Tami Leysing 11. März 2026
12/2026 Obsessive Liebe ist ein faszinierendes, aber auch gefährliches psychologisches Phänomen. Wenn der Wunsch entsteht, einen Menschen ganz für sich allein zu besitzen, können toxische Dynamiken entstehen. In diesem Beitrag erfährst du, wie sich obsessive Anziehung entwickelt und warum dieses Thema eine zentrale Rolle in meinem Psychothriller Harsardspiel – Im Netz der Begierde spielt.
von Tami Leysing 11. März 2026
10/2026 Du suchst ein Jugendbuch mit Pferden, großen Gefühlen und einer starken Heldin? Du liebst Coming-of-Age-Romane über Selbstfindung, erste Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag beantworte ich die 12 häufigsten Fragen zu Jugendbüchern, Young Adult und meiner Pferderoman-Reihe ISILOVE: ehrlich, ausführlich und mit Blick auf das, was Leserinnen und Leser wirklich bewegt. Alle Bände spielen auf dem Islandpferdehof Litliheimar in Bayern, aber: Jeder Band ist unabhängig lesbar. Jede Geschichte hat ihre eigene Protagonistin. Du kannst mit jedem Band einsteigen. Vielleicht begegnen dir bekannte Figuren – aber jede Story steht für sich. Ab welchem Alter sind die ISILOVE-Bücher geeignet? ISILOVE ist ein Jugendbuch ab etwa 10-12 Jahren, spricht aber auch ältere Teens und erwachsene Pferdefrauen an. Was dich erwartet: Verständliche, emotionale Sprache Starke, aber nahbare Heldinnen Themen wie Selbstzweifel, Zukunftsentscheidungen und erste große Gefühle Keine überfordernden expliziten Inhalte Emotionale Tiefe ohne Überdramatisierung Perfekt für junge Leser:innen – und für alle, die Pferdegeschichten mit Herz lieben. Muss ich die ISILOVE-Reihe in der richtigen Reihenfolge lesen? Kurzantwort Nein. Jeder Band ist eigenständig lesbar. Wichtig zu wissen: Jede Geschichte hat eine eigene Protagonistin Jede Story hat einen abgeschlossenen Konflikt Das verbindende Element ist der Islandpferdehof Litliheimar Manchmal tauchen bekannte Figuren wieder auf Kein Vorwissen nötig Du kannst mit dem Band starten, dessen Klappentext dich am meisten anspricht. Was macht einen guten Coming-of-Age-Roman aus? Eine Figur wächst über sich hinaus, durch Entscheidungen, Fehler und Mut. Typische Merkmale: Innere Konflikte Identitätsfindung Erste Liebe Konflikte mit Eltern oder Umfeld Ein Wendepunkt, der alles verändert In ISILOVE bedeutet das: In „Geh deinen Weg“ kämpft Hanna gegen Erwartungsdruck. In „Nah am Abgrund“ muss Kathi Verantwortung übernehmen. Coming-of-Age bedeutet nicht Perfektion, sondern Entwicklung. Was unterscheidet Jugendbuch von Young Adult? Jugendbuch ist oft zugänglicher, Young Adult emotional intensiver: ISILOVE verbindet beides. Jugendbuch: Frühe Teenjahre Leicht zugängliche Sprache Erste große Konflikte Young Adult: Intensivere Gefühlswelten Identitäts- und Zukunftsfragen Beziehungsdynamiken ISILOVE: Jugendbuch mit YA-Tiefe. Ideal für Leser:innen zwischen 10 und 18 und darüber hinaus. Welche Themen behandelt „Isilove – Geh deinen Weg“? Kurzantwort Träume vs. Erwartungen und der Mut, sich selbst treu zu bleiben. Zentrale Themen: Druck der Eltern Erste große Liebe Berufswunsch Pferdewirtin Finanzielle Eigenständigkeit Selbstbestimmung Für alle, die schon einmal gehört haben: „Das schaffst du nicht.“ Welche Themen behandelt „Isilove – Nah am Abgrund“? Kurzantwort Fehler, Konsequenzen und die Frage: Wer will ich wirklich sein? Zentrale Themen: Außenseiterin sein Drogenfund und Sozialstunden Neuanfang auf einem Pferdehof Rivalität und Eifersucht Vertrauen lernen Ein intensiver Band für alle, die Geschichten mit Kante lieben. Muss ich Pferdewissen haben, um ISILOVE zu lesen? Kurzantwort Nein, aber Pferdeliebhaber:innen werden viele Details wiedererkennen. Für Pferdefans: Stallalltag Verantwortung für ein eigenes Pferd Emotionale Bindung Islandpferde-Atmosphäre Für Nicht-Pferdefans: Fokus liegt auf den Figuren Konflikte sind universell Pferde sind Spiegel der Gefühle Pferde sind das Herz, aber lange nicht der Kern der Geschichten. Warum sind Pferdehof-Romane so beliebt? Kurzantwort Weil sie Geborgenheit und Drama perfekt verbinden. Was Leser:innen lieben: Natur & Waldrand-Atmosphäre Freundschaft & Herdengefühl Bindung zwischen Mensch und Pferd Flucht aus dem Alltag Besonderheit bei ISILOVE: Islandpferdehof Litliheimar in Bayern, mit ganz eigener Stimmung. Pferdegeschichten sind emotionale Heimat. Wie viel Romantik steckt in ISILOVE? Kurzantwort Romantik spielt eine große Rolle, ersetzt aber nie die persönliche Entwicklung. Wichtig: Liebe ist Auslöser, nicht Lösung Konflikte bleiben realistisch Heldinnen müssen selbst handeln Gefühle sind intensiv und glaubwürdig Herzklopfen ja, Kitsch nein. Gibt es sensible Themen? Kurzantwort Ganz klar, ja! Themen, auch für künftige Bände können sein: Drogenkonsequenzen Außenseitererfahrungen Familiärer Druck Selbstzweifel Esstörung Mobbing Schuldgefühle Geschwisterkonflikt Armut und Ausgrenzung Warum das wichtig ist: Weil echte Entwicklung oft dort beginnt, wo es weh tut. Daher sind meine Geschichten immer emotional, aber auch hoffnungsvoll. Für wen ist die ISILOVE-Reihe besonders geeignet? Ideal für: Pferdemädchen ab 10 Teenager in Umbruchphasen Leser:innen, die starke Heldinnen mögen Fans von Coming-of-Age & Romance Pferdefrauen, die emotionale Geschichten lieben Wenn du Pferde + Gefühl + Selbstfindung magst, bist du hier richtig. Wie finde ich heraus, ob ISILOVE mein Buch ist? Der Mini-Selbsttest: Wenn du mindestens zwei Aussagen fühlst, passt die Reihe zu dir: Ich liebe Pferdegeschichten. Ich mag starke Mädchenfiguren. Ich lese gern über erste große Liebe. Ich suche Geschichten über Mut und Selbstbestimmung. Ich will Bücher, die Hoffnung machen. ISILOVE ist für alle, die ihren eigenen Weg suchen oder gerade dabei sind, ihn zu finden. Die ISILOVE-Reihe erzählt eigenständige Geschichten starker junger Frauen, verbunden durch den Islandpferdehof Litliheimar. Du kannst mit jedem Band starten. Vielleicht erkennst du dich in Hanna wieder. Vielleicht mehr in Kathi. Vielleicht wartet deine Lieblingsfigur erst im nächsten Band. Welcher Band spricht dich gerade am meisten an? Entdecke die Reihe hier: Isilove-Reihe
von Tami Leysing 17. Februar 2026
08/26 Isilove – Geh deinen Weg: Ein Islandpferde Jugendroman über Selbstfindung, erste Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen Mit Isilove – Geh deinen Weg ist ein Islandpferd Jugendroman entstanden, der weit mehr erzählt als eine Geschichte über Pferde. Es ist ein Coming-of-Age Roman über Selbstfindung, Freundschaft, Leistungsdruck, erste Liebe – und über die leise, aber kraftvolle Entscheidung, auf das eigene Herz zu hören. Als ich dieses Pferdebuch für Mädchen ab 12 geschrieben habe, war mir eines besonders wichtig: Ich wollte keine perfekte Heldin erschaffen. Ich wollte eine Figur, die zweifelt. Die Fehler macht. Die sich täuscht. Und die trotzdem den Mut findet, aufzustehen und weiterzugehen. Hanna ist sechzehn Jahre alt und steht an einem Wendepunkt ihres Lebens.
von Tami Leysing 9. Dezember 2025
50/2025 Von Isilove zu Danger Hearts – Wenn Schmerz neue Wege bahnt Nach dem Buch ist vor dem Buch und bei mir bedeutet das: Zwei Herzenswelten, zwei starke Reihen – eine Autorin. Während sich die Isilove-Reihe mit sanfter Tiefe, Islandpferden und ersten großen Gefühlen an Young Adult-Leser:innen richtet, öffnet sich mit Danger Hearts nun ein neues Kapitel: für alle, die ihre Romance intensiver, wilder, verletzlicher erleben wollen. Mit Danger Hearts öffnet sich die Tür zu einer ganz anderen Bühne: Freestyle Motocross , Extremsport und eine tief emotionale Romance, die dort ansetzt, wo alles in sich zusammenbricht. Diese Reihe ist für New Adult-Leser:innen und Sports-Romance -Fans, die Geschichten suchen, die weh tun dürfen, aber auch heilen. Für alle, die Slow Burn, Grief und tiefe innere Konflikte lieben. Ohne Kitsch, ohne Oberflächlichkeit. Dafür mit Echtheit, Narben und Herzklopfen. Danger Hearts – Backflip ins Leben ist keine Geschichte vom Loslassen. Es ist eine Geschichte über das Festhalten. An Menschen. An Erinnerungen. An dem, was noch bleibt, wenn scheinbar alles verloren ist. Atemlos in der Luft – Die gefährlichsten Sprünge im Freestyle Motocross Wie Rider ihre Grenzen verschieben und was hinter jedem Sprung an Kraft, Kontrolle und Emotion steckt. Hart Attack Beim Hart Attack streckt der Rider seinen Körper möglichst vertikal in der Luft. Die Beine zeigen nach oben, der Oberkörper nach unten, während er das Bike mit den Händen festhält. Der Trick erfordert absolute Körperbeherrschung, präzises Timing und Vertrauen in die Maschine. Ein Moment, in dem Fahrer:innen zwischen Freiheit und Gefahr schweben. Für Emmi ist solch ein Sprung der Ausdruck jener Unsicherheit und des inneren Chaos, das sie fühlt: ein Ritt zwischen Angst und Adrenalin. Cliff Hanger Beim Cliff Hanger klemmt der Rider seine Füße an den Lenker und lässt die Hände los. Das Motorrad bleibt unter ihm, er „hängt“ in der Luft. Der Körper schwebt über dem Bike; eine nahezu zerbrechliche Pose, die den Fahrer:innen alles abverlang. Ein schmaler Grat zwischen Kontrolle und Gefahr. Superman Seat Grab (inklusive Varianten wie Kiss of Death / Tsunami) Der Rider streckt seinen Körper horizontal hinter dem Bike, während er das Motorrad z. B. am Sitz oder Rahmen hält. Besonders eindrucksvoll: beim Kiss of Death senkt sich der hintere Teil des Bikes, der Kopf des Fahrers kommt nahe an den vorderen Lenker. E visuell dramatischer, riskanter Move. Solche Tricks sind eine Mischung aus Ästhetik, Mut und dem Rausch des Moments Backflip / Double Backflip Der klassische Backflip gilt als Wendepunkt im FMX: Fahrer:innen und Bike drehen sich rückwärts oder rotieren um 360° in der Luft, bevor sie landen. Varianten wie Double Backflip, 360 oder Kombinationen mit Griff oder Körpertricks gehören zu den technisch anspruchsvollsten und gefährlichsten ihrer Art. Diese Sprünge stehen für Adrenalin, Risiko, Kontrolle und Chaos zugleich. Genau dieser Sprung löst in Danger Hearts– Backflip ins Leben , Band 1 der Reihe, die innere Achterbahnfahrt meiner Protagonistin aus, einen Moment, der sie mit Angst und Verlust konfrontiert. Wer macht den Flug möglich? – Das Team hinter dem FMX-Rider Ein FMX-Rider steht allein auf der Rampe, aber hinter jedem Sprung steckt ein Team, das aus Leidenschaft, Technik, Know-how und Vertrauen besteht. Für DANGER HEARTS ist genau dieses „unsichtbare Netzwerk“ essenziell – weil es zeigt, dass auch in einer Welt voller Individualität niemand wirklich allein fliegt. 🏍️ Fahrer:innen – Herz, Mut und eine Prise Wahnsinn Sie stehen im Mittelpunkt – allein auf der Rampe, vor der Kamera, über dem Abgrund. Doch was sie wirklich auszeichnet, passiert oft weit abseits der Show: endlose Trainingseinheiten, mentale Vorbereitung, Verletzungen, Rückschläge, Wiederaufstehen. Ein FMX-Rider braucht mehr als nur körperliche Stärke – es braucht Mut, Disziplin, Selbstvertrauen. Und manchmal auch das Gegenteil: die Fähigkeit, loszulassen, wenn es zu gefährlich wird. In DANGER HEARTS sind genau diese Fahrer:innen die emotionalen Anker: Und wer weiß, vielleicht landen zwei Herzen, die auf derselben Rampe. 🧠 Spotter – Die Augen in der Luft Ein Spotter ist weit mehr als ein Zuschauer. Er kennt den Rider, seine Technik, seinen Stil – und seine Schwächen. Er analysiert jeden Sprung, jede Bewegung und gibt präzises Feedback. Was von außen wie ein perfekter Trick aussieht, ist oft das Ergebnis gemeinsamer Arbeit: der Spotter sieht, ob die Landung zu früh angesetzt war, ob die Körperstreckung in der Luft optimiert werden kann oder ob der Einstieg in die Rampe leicht versetzt war. Als Vertrauter, Mentor oder sogar als Stimme der Vernunft, wenn die Emotionen mit dem Rider durchgehen. 🔧 Mechaniker – Ohne sie hebt niemand ab Jeder FMX-Sprung verlangt nicht nur dem Körper, sondern auch der Maschine alles ab. Die Bikes sind hochspezialisiert: angepasste Federungen, verstärkte Rahmen, spezielle Griffe für Seatgrabs, personalisierte Fußrasten, nichts ist Standard. Mechaniker sorgen dafür, dass jedes Teil sitzt, dass nach einem Sturz alles überprüft und neu justiert wird. Sie sind die ruhigen Helden der Szene, mit ölverschmierten Händen und einem Gefühl für jeden Sound, der nicht stimmt. 📲 Social Media & Content Creation – Sichtbarkeit, Storytelling und Sponsoren In der Welt des Freestyle Motocross ist Sichtbarkeit nicht nur ein Bonus – sie ist essenziell. Ohne Social Media geht heute fast nichts mehr. Ob spektakuläre Clips auf TikTok, Behind-the-Scenes auf Instagram oder Livestreams bei Events: Rider:innen brauchen Präsenz, Reichweite und eine Story, die Menschen emotional erreicht. Denn Social Media ist längst nicht mehr nur Show – es ist ein Werkzeug zur Selbstvermarktung und Finanzierung. Viele Profis sichern sich durch gezieltes Online-Marketing Kooperationsverträge mit großen Marken, seien es Sportartikelhersteller, Energy-Drinks, Lifestyle-Brands oder Technikpartner. Ein starker Auftritt auf Social Media bedeutet Reichweite und Reichweite bedeutet Sponsoring. Ohne diese Partnerschaften wäre der Profisport in dieser Szene oft gar nicht finanzierbar. Das große Ganze – Warum dieses Team so wichtig ist Was all diese Rollen verbindet? Vertrauen. Rückhalt. Kommunikation. In einer Welt, in der jeder Fehler der Letzte sein kann, braucht es Menschen, die sich kennen, die sich aufeinander verlassen können. Ob auf der Rampe, in der Werkstatt oder hinter der Kamera, das FMX-Team ist nicht nur funktional, sondern emotional Teil der Geschichte. Es ist das Fundament, wie eine Familie, die zusammenhält. Doch im Mittelpunkt steht nicht nur der Sport – sondern Emmi. Emmi – sie fährt nicht. Sie fliegt. Emmi stammt ursprünglich aus Australien. Sie lebt bereits seit 15 Jahren in Deutschland, dennoch ist und bleibt sie mit ihrer Heimat verbunden. In Deutschland trifft sie auf Leon. Die beiden sind ein Paar und teilen Ihre Leidenschaft: den FMX-Sport. Nach dem tragischen Unfall bei der Night of the Jumps ist Emmi nicht mehr dieselbe. Inmitten von Rampen, Rückblenden und einer Stille, die lauter schreit als jedes Motorengeräusch. Und dann ist da Robin, Leons Bruder. Der Einzige, der versteht, was in ihr tobt. Sein Leben? Kontrolle über das Chaos. Technisch perfekt. Doch hinter der Fassade bröckelt etwas. Und Emmi sieht es. In seinen Blicken. In seinen Worten. In Momenten, die sich verbieten, aber richtig anfühlen. Zwei Menschen, verbunden durch denselben Schmerz. Und vielleicht durch etwas, das sie beide nicht zulassen wollen. 💔 Slow Burn, Grief, geschlossene Türen – aber offene Herzen Was dich in Danger Hearts – Backflip ins Leben erwartet? Eine tief emotionale, langsam entflammende Romance Eine Protagonistin, die kämpfen muss, um wieder zu fühlen Ein Love Interest, der zu verdrängen versucht, was er fühlt Und ein Sport, der alles verändert, weil man dabei nicht denken kann. Nur spüren. Diese Geschichte ist für dich, wenn du Bücher liebst, in denen Schmerz kein Klischee, sondern ein Prozess ist. In denen sich Liebe nicht in Spicy Szenen, sondern in Blicken zeigt. Und in denen der Weg zu sich selbst manchmal über die gefährlichsten Sprünge führt. 💔 Bist du bereit für Herzklopfen mit Vollgas? Ich nehme dich in den nächsten Monaten mit: hinter die Kulissen von Danger Hearts, in Emmis Schmerz, in die Welt der gefährlichsten Sprünge im FMX und in das, was zwischen zwei Menschen passiert, wenn sie lernen, einander zu vertrauen. Trage dich in meinen Newsletter ein, um keinen Einblick zu verpassen. Folge mir auf Instagram für exklusive Snippets, Moodboards & Charakterfragen. Oder schreibe mir direkt: Was reizt dich an einer Romance im Extremsport-Milieu? Die erste Szene ist geschrieben. Das Herzklopfen beginnt.
Illustration zum Buch: New Lift with Afterglow: Das Liebespaar Alex & Ricardo küssen sich
von Tami Leysing 25. November 2025
48/2025 Ein Autorinnenporträt und Einblick in ihre Neuerscheinung: New Life with Afterglow Es gibt Autorinnen, deren Geschichten man nicht einfach nur liest, sondern erlebt. Jo Jonson ist eine davon. Ihre Romane sind eine Einladung in Welten voller Sehnsucht, Intensität und den ganz großen Gefühlen. Wer Jo Jonson begegnet – sei es über ihre Bücher oder ihre Onlinepräsenz – spürt sofort ihre Liebe zu emotionalen Geschichten, atmosphärischen Schauplätzen und tiefgründigen Charakteren. Mit ihrem neuen Roman New Life with Afterglow, dem zweiten Band der Rockstar-Saga Echoes of Afterglow, setzt sie ein kraftvolles Zeichen: Ihre Figuren reisen dorthin, wo Herz, Mut und Verletzlichkeit aufeinandertreffen. Und Leserinnen und Leser dürfen sie dabei hautnah begleiten. Wer ist Jo Jonson? Eine Autorin voller Herz, Leidenschaft und Sehnsucht Jo Jonson wurde 1988 in einem kleinen Dorf bei Leipzig geboren und ist die jüngste von drei Schwestern. Schon früh entdeckte sie die Kraft des Geschichtenerzählens – ganze Nachmittage verbrachte sie damit, eigene Welten zu erschaffen und Träume aufs Papier zu bannen. Geschichten waren für sie nie bloßer Zeitvertreib, sondern ein Zuhause, ein innerer Rückzugsort und zugleich ein Funken, der stets neue Abenteuer entfachte. Ihr literarischer Weg begann mit einer Fanfiction zu Harry Potter, die sie über viele Jahre hinweg begleitete und sogar zu einer Nominierung für den WattyAward („Beste Fanfiction“) führte. Diese frühe Schreiberfahrung formte nicht nur ihren Stil, sondern auch ihr Verständnis von Figuren, Dramaturgie und emotionalem Erzählen. Heute steht Jo Jonson für tief berührende Liebesgeschichten, die zumeist an Sehnsuchtsorten spielen – Irland, Amsterdam, Prag, New York oder auch atmosphärische deutsche Städte wie Berlin und Hamburg. Ihre Leserinnen lieben vor allem die Mischung aus Fernweh, emotionaler Tiefe und dem Gefühl, mitten in einer ganz persönlichen Reise zu stehen. Sehnsuchtsorte, starke Emotionen und Rockstar-Vibes Ihre Romane sind geprägt von einem unverwechselbaren Stil: lebendig, atmosphärisch, liebevoll beobachtend und zutiefst menschlich. Ob in ihrer Verliebt-in-Irland-Reihe oder in ihrer Rockstarromance-Serie Echoes of Afterglow – Jo vereint poetische Bilder, starke Dialoge und eine Dynamik, die unmittelbar berührt. Besonders Fans von intensiven Liebesgeschichten, emotionalen Konflikten und charismatischen Charakteren kommen bei ihr auf ihre Kosten. Ihre Bücher lassen nicht nur das Herz höherschlagen, sondern laden zum Wegträumen ein – dorthin, wo Sehnsucht, Freiheit und Mut eine Geschichte formen. Aktuell überarbeitet Jo ihre Romantasy-Trilogie, die 2026 erscheinen soll, und schreibt parallel am dritten Band ihrer Afterglow-Saga. Sie bleibt ihrem Motto treu: Geschichten müssen nicht nach Norm funktionieren – sie müssen wahrhaftig erzählt werden. Neuerscheinung: „New Life with Afterglow“ – Liebe, Licht und die Schatten der Vergangenheit Mit New Life with Afterglow veröffentlicht Jo Jonson den zweiten Band ihrer Rockstarreihe Echoes of Afterglow – ein Roman voller Herzklopfen, Spannung und der Frage, wie viel Mut es braucht, ein neues Leben zu beginnen.
Islandpferdekopf Rappstute mit üppiger Mähen auf schwarzem Hintergrund
von Tami Leysing 10. November 2025
46/2025 Isilove – Geh deinen Weg: Ein Jugendroman über Freundschaft, erste Liebe und den Mut, das eigene Herz ernst zu nehmen Kennst du das Gefühl, nicht zu wissen, wohin du gehörst ? Wenn andere für dich Entscheidungen treffen wollen – obwohl du tief im Inneren längst spürst, dass dein Weg ein anderer ist? In Isilove – Geh deinen Weg begleiten wir Hanna , eine 16-jährige Schülerin, Reiterin, Träumerin – auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung, echter Liebe und der Frage, wie man sein eigenes Leben in die Hand nimmt. Wenn du Bücher mit emotionalem Tiefgang , Pferdemagie und Coming-of-Age-Feelings liebst, dann wirst du in dieser Geschichte viele berührende Lesemomente finden. Hier zeige ich dir, welche beliebten Tropes dich in Isilove – Geh deinen Weg erwarten – und warum sie nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen . 🌱 Die Coming-of-Age-Tropes: Zwischen Eltern, Erwartungen und echtem Wachstum Struggles with Parental Expectations Hannas Eltern wünschen sich, dass sie Jura studiert – eine sichere Karriere, ein solides Leben. Doch Hanna spürt: Ihr Herz schlägt woanders. Der Druck, zu genügen, wird zu einer Last, die viele Leser:innen aus eigener Erfahrung kennen. Identity & Selbstfindung Wer bin ich, wenn ich nicht so bin, wie andere mich wollen? Diese Frage durchzieht Hannas Geschichte wie ein roter Faden – und wird zum Ausgangspunkt für echte Veränderung. Friendship Goals Lea, Hannas beste Freundin, ist laut, direkt und liebevoll-chaotisch. Eine Figur, die zeigt, wie wichtig ehrliche Freundschaft in der Selbstfindung ist – und wie viel Kraft sie schenken kann. Breaking Free Hanna steht vor der Entscheidung: Bleibt sie in der vertrauten, aber verletzenden Beziehung mit Daniel? Oder wagt sie den Ausbruch – und damit auch den Schritt zu sich selbst? 💞 Die Romance-Tropes: Zwischen Herzklopfen und heilender Nähe First Love / Second Chance Jonas – der Junge, in den Hanna mal heimlich verliebt war. Jetzt sehen sie sich wieder. Und was damals unausgesprochen blieb, beginnt leise, wieder aufzuleben. Toxic Relationship vs. True Connection Daniel liebt Kontrolle, nicht Vertrauen. Jonas sieht Hanna. Hört sie. Versteht sie. Der Kontrast könnte nicht größer sein – und macht Hannas innere Zerrissenheit greifbar. Slow Burn Romance In Isilove geht es nicht um Insta-Liebe, sondern um zarte Annäherung, vorsichtige Blicke, echte Nähe. Ein Gefühl, das wächst – so wie Selbstvertrauen. Friends to Lovers (angedeutet) Hanna und Jonas verbindet eine alte Vertrautheit, die langsam neu aufblüht. Wie ein Lied, das man fast vergessen hatte – bis man die Melodie wieder hört. 🐴 Die Pferde-Tropes: Katla, Litliheimar & die heilende Kraft der Tiere Seelenpferd Katla ist nicht nur ein Islandpferd – sie ist Hannas emotionaler Spiegel, ihr Rückzugsort, ihre Freiheit. Die Verbindung zwischen den beiden ist tief und voller Magie. Trennung und Wiedervereinigung Als Katla verkauft wird, zerbricht für Hanna eine Welt. Der Weg zurück zu ihr ist auch ein Weg zurück zu sich selbst – und zu dem, was wirklich zählt. Der magische Pferdehof / Wohlfühl-Ort Litliheimar – ein Islandpferdehof am Rand der Westlichen Wälder. Ein Sehnsuchtsort, der Leser:innen mitnimmt, zum Träumen einlädt und Kraft spendet. ✨ Warum Tropes so wichtig sind Tropes sind mehr als nur wiederkehrende Muster. Sie sind emotionale Anker , an denen wir uns als Leser:innen festhalten. Sie erzeugen Wiedererkennung, Sehnsucht, Hoffnung – und zeigen uns oft, dass wir nicht allein sind mit unseren Gefühlen. In Isilove – Geh deinen Weg findest du genau diese Momente: Authentisch. Berührend. Voller Herz.
von Tami Leysing 29. Oktober 2025
44/2025 Ein Blick auf die stärksten Buchgenres – mit Tipps, Must-haves und Lektoratswissen Im heutigen Beitrag stelle ich dir acht zentrale Genres vor, wie sie auf dem deutschsprachigen Buchmarkt auftreten. Ich beleuchte jeweils: Was das Genre charakterisiert, gebe Beispiele, führe die wichtigsten Elemente und „Must-haves“ für Autor:innen auf und beschreibe abschließend einen zentralen Aspekt aus dem Lektorat, auf den beim Schreiben unbedingt geachtet werden sollte. 1. Romance / Liebesroman Charakteristik: Liebesromane stellen die romantische Beziehung zwischen zwei (oder mehr) Protagonist:innen in den Mittelpunkt. Der Fokus liegt auf Gefühlen, Beziehungsdynamik und emotionaler Entwicklung. In der Regel endet die Geschichte mit einem Happy End oder zumindest einer hoffnungsvollen Perspektive. In Deutschland ist das Genre besonders beliebt und wirtschaftlich erfolgreich. Beispiele auf dem deutschen Buchmarkt: Romance-Elemente finden sich stark in New-Adult-Titeln, klassische Liebesromane werden oft unter Verlagslabels wie LYX oder Heyne veröffentlicht. Was macht das Genre stark? Leser:innen erleben intensive Gefühle mit und können sich emotional tief einlassen. Die Erwartungshaltung ist klar strukturiert: Eine Beziehung entwickelt sich, trifft auf Hindernisse und findet zu einem Abschluss. Themen wie Liebe, Vertrauen und Selbstfindung sprechen universelle menschliche Bedürfnisse an. Must-haves für Autor:innen: Eine starke emotionale Verbindung zwischen den Hauptfiguren, die nachvollziehbar aufgebaut wird. Ein zentrales Hindernis, das die Liebesgeschichte spannend und glaubwürdig macht. Charakterentwicklung: Die Beziehung führt zu innerem Wachstum der Figuren. Emotionaler Höhepunkt: eine Szene oder Wendung, in der alles auf dem Spiel steht Ein befriedigender Abschluss, der entweder ein Happy End oder eine glaubwürdige Zukunftsperspektive bietet. Lektorats-Aspekt: Wichtig ist hier die Emotionale Konsistenz: Stimmigkeit zwischen innerem Empfinden der Figuren und dem äußeren Handeln. Autor:innen dürfen sicherstellen, dass die Figuren erlebbar fühlen. Emotionen sollen erlebt, nicht nur beschrieben werden. Bei Unstimmigkeiten (z. B. Figur ist plötzlich verliebt, ohne davor innerlich vorbereitet worden zu sein) fällt die Illusion in sich zusammen. Im Lektorat achte ich darauf, ob die Wandlung nachvollziehbar ist, ob Dialoge & Gedanken den emotionalen Status Quo korrekt wiedergeben. 2. Young Adult / New Adult Charakteristik: Dieses Genre richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene – bei Young Adult meist im Alter von 12 18, bei New Adult oft im Alter von 18–29. Es geht um Selbstfindung, Übergänge, erste Liebe, erste große Lebensfragen. In Deutschland sind New Adult Romane aktuell besonders stark im Trend. Beispiele auf dem deutschen Buchmarkt: Die Form „New Adult“ wird auf dem deutschsprachigen Markt als Untergruppe geführt und weist Merkmale auf wie: postadoleszente Protagonist:innen, Berufseinstieg, Identitätsfragen. Erfolgreiche Reihen erscheinen unter anderem bei LYX, Impress oder dtv. Buchtrends wie BookTok haben das Genre zusätzlich gepusht. Was macht das Genre stark? Themen wie Selbstfindung, Unsicherheit und Liebe sind für viele junge Menschen besonders relevant. Die Geschichten spiegeln die Lebensrealität der Zielgruppe wider und schaffen starke Identifikation. Die Kombination aus Emotion, Alltag und Entwicklung bietet viel Raum für Tiefe und Drama. Must-haves für Autor:innen: • Eine Hauptfigur in einer Phase des Umbruchs (z. B. Studium, Auszug, erste Liebe). • Authentische Konflikte, die innen und außen wirken (Selbstzweifel, Gruppendruck, Beziehungschaos). • Dialoge und Gedanken, die realistisch und altersgemäß wirken. • Ein klarer emotionaler Kern, der durch die Geschichte trägt. • Eine nachvollziehbare Entwicklung der Figur, die am Ende einen Schritt weiter ist. Lektorat-Aspekt: Hier achte ich besonders auf Zielgruppen Stimmigkeit: Ist die Sprache angemessen (nicht zu überzogen oder banal)? Wird die Lebenswelt der Zielgruppe greifbar und glaubwürdig dargestellt? Außerdem: Redundanzen vermeiden – gerade bei inneren Monologen der Protagonist:innen entstehen schnell, „Gedankenschleifen“ oder Wiederholungen, die das Tempo dämpfen. 3. Thriller / Spannung / Crime / Cozy Crime Charakteristik: Thriller, Krimi oder Spannungsliteratur setzt auf starke Spannungskurven. Es geht um Nervenkitzel, oft Gefahr, Geheimnisse, Tempo und eine aufgeladene Atmosphäre. Die Geschichten leben von Konflikten, Bedrohung und der Frage nach Schuld und Wahrheit. Beispiele auf dem deutschen Buchmarkt: Bestseller-Autor:innen wie Sebastian Fitzek oder Andreas Gruber stehen für Spannungsliteratur auf hohem Niveau. Doch auch viele weitere Autor:innen haben sich über die Zeit nicht nur eine Stammleserschaft aufgebaut, sondern regelrechte Fans, ähnlich wie man es von dem Genre New Adult her kennt. Was macht das Genre stark? Der Adrenalin Effekt: Lesende wollen überrascht werden, von Wendungen gefesselt sein. Die Geschichten bieten einen starken Sogeffekt durch dichte Spannung Die Leser:innen wünschen sich klar definierte Konflikte: oft steht das Gute dem Bösen gegenüber, Deadline, Risiko (Fallhöhe) und Schmelzkessel spielen eine entscheidende Rolle. Figurenzeichnung erzeugen intensive Leseerfahrung. Ein starkes Setting, Orte mit einer ganz besonderen Atmosphäre tragen dazu bei, dass sich die Leserschaft die Geschichte nicht mehr aus der Hand legt. Must-haves für Autor:innen: Ein zentrales Geheimnis oder Verbrechen als Handlungskern, das sich sukzessive entfaltet Eine glaubwürdige Hauptfigur mit klarer Motivation und Gefahrensituation Ein Spannungsbogen, der gezielt aufgebaut und geschickt gesteigert wird. Ein Einstieg mit Fragezeichen, steigende Konflikte, falsche Fährten (Red Herrings), Höhepunkt und Auflösung Wendepunkte und Twists, die überraschen und dabei plausibel bleiben Ein Setting, das Bedrohung und Enge oder Weite atmosphärisch stützt. Ergänzung: Cosy Crime Ein besonderes Subgenre ist der Cosy Crime, der sich durch eine eher humorvolle, charmante und oft ländliche Inszenierung von Kriminalfällen auszeichnet. Statt brutaler Gewalt oder psychischer Tiefe steht hier das Miträtseln im Vordergrund. Die Ermittler:innen sind häufig Hobbydetektiv:innen oder exzentrische Figuren. Leser:innen schätzen die Leichtigkeit und das Wohlgefühl trotz Verbrechens. Für Autor:innen bedeutet das: Fokus auf sympathische Figuren, atmosphärisches Setting und einen Fall, der eher unterhaltsam als nervenaufreibend ist. Sprachlich darf es pointierter und verspielter sein als im klassischen Thriller. Lektorats-Aspekt: Hier ist besonders das Pacing entscheidend: Spannungshöhepunkte, Atempausen und Cliffhanger müssen gut austariert sein. Auch die Plausibilität von Wendungen steht im Fokus. Figuren, mit starker Motivation oder geheimnisvoller Vergangenheit (Back-Story) tragen die Geschichte mit und sorgen dafür, dass die Leser:innen mitfiebern. Im Cozy Crime steht der Charme der Figuren im Vordergrund – ihre Eigenheiten und ihr Miteinander tragen die Story. Damit die behagliche Grundstimmung erhalten bleibt, empfehle ich: Keine Figur sterben lassen, zu der Leser:innen bereits eine emotionale Bindung aufgebaut haben. 4. Fantasy / Science Fiction Charakteristik: In diesem Genre geht es um imaginäre Welten, fantastische Elemente, Magiesysteme oder technologisch zukunftsweisende Technologien und Settings. Das Genre lebt von Kreativität, Weltentwurf (World-Building) und epischen Konflikten. Auch „Romantasy“ – eine Mischform von Fantasy und Romance – wird unter Fantasy aufgeführt Beispiele auf dem Buchmarkt: Klassiker wie J.R.R. Tolkiens Der Hobbit oder die Hexer-Saga (The Witcher) von Andrzej Sapkowski oder auch Sarah J. Maas mit der Throne of Glass Reihe (Das Reich der sieben Höfe) sind für Leser:innen des Genres nicht wegzudenken. Selbstverständlich gehören dann aber auch Rebecca Yarros Fourth Wing Romane – das internationale Bestseller-Phänomen – erwähnt. Was macht das Genre stark? Leser:innen können komplett in andere Welten eintauchen. Sie erleben Abenteuer jenseits des Alltags Das Genre bietet viel Freiheit für Ideen, Kreativität und Symbolik. Es lebt von ganzen Magiesystemen oder Zukunftsvisionen Es erlaubt aber auch gesellschaftliche Fragen, in fantastischen Kontexten, zu reflektieren. Must-haves für Autor:innen: Ein konsistenter Weltenbau mit eigenen Regeln, Geschichte und Kultur Magie oder Technologie, die logisch durchdacht und konsequent genutzt wird Figuren mit innerem Konflikt und epischer Mission oder Entwicklung Ein klar strukturierter Plot mit Wendungen und dramatischem Bogen Eine Erzählweise, die bildhaft und stimmig die Welt vermittelt und stilistisch verspielt, romantisch oder episch die Leser:innen des Genres abholt. Lektorats-Aspekt: Schwerpunkt ist hier Kohärenz im Weltaufbau: Regeln dürfen nicht beliebig gebrochen werden – z. B. wie funktioniert Magie oder Technologie? Gibt es widersprüchliche Aussagen? Zudem achte ich auf Überfrachtung: Zu viele Nebenhandlungsstränge oder Welt¬details können Leser:innen überfordern. Klarheit im Aufbau und Struktur sind essenziell. Werden die Beschreibungen zu lang, sind sie nicht in Handlungen eingebettet besteht Handslungsbedarf. 5. Historischer Roman Charakteristik: Der historische Roman verwebt fiktionale Handlung mit realen historischen Ereignissen, Epochen oder Persönlichkeiten. Er bietet Einblicke in eine vergangene Zeit und erzählt oftmals große Themen mit individuellem Zugriff. Beispiele auf dem deutschen Markt: In den Bestsellerkategorien werden historische Romane regelmäßig gelistet. Beliebt sind Autor:innen wie Iny Lorentz mit dem Welterfolg Die Wanderhure , Rebecca Gable oder Petra Schier, um nur drei Beispiele aufzugreifen. Was macht das Genre stark? Die Verbindung von Bildung und Unterhaltung: Leser:innen lernen nebenbei etwas über eine Epoche Settings und Details schaffen Authentizität: Zeitdetails, Sprache, z. B. Mittelalter-Atmosphäre. Leser:innen erleben Gesichte aus der Verbindung von Großem (Zeitgeschichte) und Kleinem (individuelle Schicksale) für große Wirkung. Must-haves für Autor:innen: Gründliche historische Recherche und Faktenprüfung Figuren, die glaubwürdig in ihrer Zeit handeln und sprechen Ein Konflikt, der sowohl historisch als auch persönlich relevant ist Eine Balance zwischen erzählendem Stil und Informationsvermittlung Stimmiges Setting mit Kleidung, Gesellschaft, Sprache und Alltag der Zeit Lektorats-Aspekt: Wichtige Punkte sind hier Recherche, Transparenz und Stilton: Im Lektorat geht es darum, historische Fakten korrekt (und plausibel) in den Erzählfluss einzubinden. Zu viele „Faktenhäppchen“ wirken belehrend. Gleichzeitig darf die Sprache nicht zu „historisch“ und schwerfällig werden, damit das Lesen nicht seine Leichtigkeit verliert. Hier gilt es die stilistische Balance zu halten zwischen Authentizität und Lesbarkeit. 6. Sachbuch / Ratgeber Charakteristik: Sachbücher und Ratgeber liefern Wissen, Werte, Orientierung oder Praxisbewältigung für Leser:innen. Die Themen sind weitgefächert: Von Psychologie, Coaching, Gesundheit, Lebensführung oder Business und Finanzen. Für die Kategorien Ratgeber oder Sachbuch erscheinen separate Bestsellerlisten. Beispiele auf dem deutschen Buchmarkt: In jedem Fall würde ich hier z. B. Stefanie Stahl oder Lars Amend aufführen wollen. Sach und Ratgeberbücher sind ein stark wachsender Bereich. Was macht das Genre stark? Leser:innen erhalten praktischen Nutzen oder neue Erkenntnisse Die Expertise der Autor:innen schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit Oft gibt es einen emotionalen Mehrwert, etwa durch Mutmach-Inhalte, biografische Reisen oder Erfahrungsberichte Must-haves für Autor:innen: Klare Struktur mit roten Faden, Kapiteln, Übungen oder Beispielen Fachliche Kompetenz, die nachvollziehbar und greifbar vermittelt wird Eine persönliche oder professionelle Stimme, die Leser:innen anspricht Anschauliche Beispiele, Fallgeschichten oder Checklisten Eine Sprache, die motiviert, klar ist und nicht überfordert Lektorats-Aspekt: Meines Erachtens ist die Struktur das A und O. Ist das Wissen sinnvoll aufbereitet? Ist der Text verständlich und gut nachvollziehbar? Gibt es einen roten Faden? Werden Fachbegriffe erklärt? Ist die Ansprache konsistent (z. B. Du Form vs. Sie Form)? Zudem prüfe ich, ob der Stil zur Zielgruppe passt, damit die Leser:innen sich angesprochen fühlen. 7. Kinder & Jugendbuch Charakteristik: Dieser Bereich richtet sich an jüngere Leser:innen (Kinderbuch) bzw. Jugendliche (Jugendbuch). Themen sind altersgerecht, Sprache und Themenwahl angepasst, oft mit Bildungs oder Unterhaltungsauftrag. Bestsellerlisten zeigen: Jugend und Kinderbücher sind wichtige Kategorien im Buchhandel. Es geht um altersgerechte Themen, Sprache und Figuren. Sie vermittelt oft Werte, Mut und Freundschaft. Was macht das Genre stark? • Es bietet Identifikation und Abenteuer für junge Leser:innen • Geschichten können spielerisch bilden und unterhalten zugleich • Sprache und Gestaltung machen das Lesen erfahrbar. Beispiele auf dem deutschen Buchmarkt: Zu den erfolgreichsten Kinderbuchreihen zählen etwa „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer (Carlsen Verlag), „Die drei ???“ (Kosmos Verlag) sowie „Das Sams“ von Paul Maar (Oetinger Verlag). Im Jugendbuch sind Werke wie „Tintenherz“ von Cornelia Funke, „Erebos“ von Ursula Poznanski oder „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel besonders prägend und vielfach ausgezeichnet. Must-haves für Autor:innen: Eine kindgerechte Sprache mit gutem Rhythmus und klarer Struktur Themen, die zur Lebenswelt und Entwicklung der Zielgruppe passen Eine starke Hauptfigur, mit der sich Kinder oder Jugendliche identifizieren können Lebendige Handlung mit Humor, Spannung oder emotionalem Kern Bei Kinderbüchern: Ggf. Illustrationen oder spielerische Elemente Lektorata-Aspekt: Beim Lektorat achte ich besonders auf Sprachverständlichkeit und Altersangemessenheit: Sind Sätze zu lang oder zu komplex für die Zielgruppe? Passt der Ton? Gibt es Themen, die zu früh oder zu schwer eingeführt werden? Passen Inhalt und Umfang zur Zielgruppe. Kinder und Jugendbuch darf sensibilisieren und unterhalten. Auch Rollenbilder und Werte werden genau betrachtet. 8. Horror / Thriller Horror / Dark Fiction Charakteristik: Dieses Genre überschneidet sich mit Thriller, aber der Fokus liegt klar auf Angst , Grusel , Schockelementen – übernatürliche Wesen, düstere Atmosphäre, psychologischer Horror oder Splatter Varianten. Es spricht Leser:innen an, die bewusst nach „Horror“ suchen. Beispiele auf dem Buchmarkt: Sicher sind Stephen King oder H.P. Lovecraft Autoren, die das Genre geprägt haben. Doch gerade in letzter Zeit gesellen sich viele Indie-Autoren dazu, die wunderbare Schauergeschichten veröffentlichen. Was macht das Genre stark? Die intensive emotionale Wirkung: Angst, Spannung, Erschrecken. Leser:innen suchen gezielt Grenzerfahrungen und Nervenkitzel. Es bietet Raum für psychologische Tiefe und symbolische Erzählungen. Must-haves für Autor:innen: Ein stimmiges Setting, das Bedrohung, Isolation oder Dunkelheit spürbar macht Figuren, deren Ängste und Reaktionen glaubwürdig gezeichnet sind Eine Spannungssteigerung mit langsamer Eskalation oder plötzlichem Schock Horrormotive, die konsequent eingesetzt und variiert werden Eine Erzählweise, die atmosphärisch und bildstark ist Lektorat Aspekt: Im Lektorat ist entscheidend: Balance zwischen Schockwirkung und Lesbarkeit: Zu viel Splatter ohne Tiefe ermüdet oder schreckt ab. Gleichzeitig darf nicht jede Wendung vorhersehbar sein. Das Grauen darf gut begründet sein (oder wirkt es nur als „Horror Gadget“), reagieren Figuren realistisch und funktioniert der Spannungsaufbau – Höhepunkte sollten nicht verpuffen. Zudem: Sprache und Szenen dürfen anschaulich sein, aber sollten nicht überhitzt wirken. Abschließender Blick: Gemeinsamkeiten & finale Hinweise Unabhängig vom Genre gibt es einige übergreifende Aspekte, die aus der Perspektive des Lektorats wichtig sind: Klare Zielgruppe: Wer soll das Buch lesen? Die Leser:innen Erwartungen variieren stark je Genre. Dieses Bewusstsein versuche ich bei meinen Autor:innen zu schaffen, sofern es nicht schon vorhanden ist. Genre Konventionen kennen und bedienen (aber nicht blind kopieren): Leser:innen haben Erwartungen (z. B. Happy End bei Romance, Auflösung bei Thriller) – als Autor:in ist das Wissen darüber wichtig, um bewusst damit zu spielen oder zu brechen. Oder dann die Geschichte neu einzusortieren. Originalität trotz Genre: Der Markt ist hart umkämpft. Ein gutes Genre Buch überzeugt durch starke Figuren, eine eigene Stimme, frische Perspektiven. Kein Buch gleicht dem anderen. Deshalb liebe ich das Lektorieren. Mir ist noch keine Geschichte zweimal begegnet. Stimmige Sprache & Ton: Genre gerechte Sprache, Erzählhaltung und Stil sind entscheidend. Gerade im Selfpublishing dürfen wir uns behaupten und dem Buchmarkt zeigen, welche Potenziale in den Autor:innen stecken, die auch ohne Verlag arbeiten und sich systematisch eine Leserschaft aufbauen. Überarbeitung und Lektorat sind keine Kür, sondern Pflicht: Egal wie stark die Idee, ohne solide Umsetzung flacht das Leseerlebnis ab. Ein Manuskript wird erst dann richtig rund, wenn es auch von außen betrachtet wird. Als Autor:in, und ich darf mich da miteinschließen, stecken wir viel zu tief in unseren eigenen Geschichten, um die Schwachstellen zu erkennen. Ich hoffe, dieser Beitrag bietet dir — ob als Leser:in oder als Autor:in — einen fundierten Überblick über zentrale Genres sowie praktische Orientierung. Bei Fragen oder Unsicherheiten, die unweigerlich immer wieder in unseren Projekten auftreten, nimm Unterstützung in Anspruch. Manchmal ist es nur die Antwort auf eine kurze Frage, die den Blick weiten kann. Professionelles Feedback ist wertvoll. Nichts fühlt sich so erfüllend an, wenn Autor:in und Lektor:in gut harmonieren. Dann darfst du Vertrauen – ich verspreche dir, ihr habt das gleiche Ziel: Das Beste aus der Geschichte herauszuholen.
von Tami Leysing 29. September 2025
40/2025 Zwischen den Welten – Durch die Augen eines Islandpferdes Der Wirbel im Kopf – die Hypomanie Sie kommt mit flatternden Bewegungen. Ihre Schritte klingen schnell, zu schnell für diesen stillen Morgen. Ihre Stimme ist hell, sie redet mit mir und gleichzeitig mit zwei anderen Reiterinnen, die sich fragwürdige Blicke zuwerfen. Ihre Hände streifen über mein Fell, doch sie berühren mich nicht wirklich. Ich spüre: Sie ist nicht bei mir. Ich hebe den Kopf, meine Ohren zucken. Ihre Energie fließt in mich hinein, wie zu viel Strom in eine überlastete Leitung. Ich kann nicht abschalten. Ich will folgen, doch es gibt keinen Takt, kein Ziel, keine Richtung. Alles in ihr flimmert. Ich werde nervös. Beim Aufsteigen hält sie die Zügel unruhig. Der Druck ist kaum auszuhalten. Ihre Beine klammern, dann lassen sie los. Ich verstehe sie nicht. Hitze durchdringt mich. Schweiß rinnt mir über das Fell. Ich fange an, mich selbst zu verlieren. Ein Geräusch im Gebüsch, sonst nichts. Doch ich kann nicht mehr klar denken. Ihre Unruhe lebt jetzt in mir. Ich galoppiere an, stürme los, fliehe vor dem Chaos, das sie auf mich überträgt. Auf mir nur ihr Rufen, schrill, durchdringend, voller Verzweiflung. Ich höre es, aber ich kann nicht anhalten. Nicht jetzt. Ich, nein sie – bringt uns beide in Gefahr. Das Leere-Zeichen – Depression Heute ist sie langsam. Ihre Schritte versinken im Kies wie bleierne Klötze. Kein Flattern, kein Leuchten in ihren Augen. Nur Schatten. Ihre Hand liegt auf meinem Hals, schwer wie nasser Schnee. Ich blinzle und warte auf ein Zeichen. Es kommt keines. Sie steigt auf, mechanisch, ohne Kraft. Ihr Körper ruht auf mir, doch ich kann sie nicht spüren. Ich trage sie. Langsam. Bedächtig. Jeder Schritt fühlt sich an, als würde ich durch dichten Nebel gehen, der mich nicht atmen lässt. Ich will sie spüren, sehen, ob sie noch da ist. Alles in mir ist unsicher, doch ich bleibe ruhig. Für sie. Die Zügel hängen schlaff. Kein Impuls von ihr, der mir die Richtung aufzeigt. Ihr Gewicht lastet orientierungslos auf meinem Rücken. Ich werde zur Führerin, nicht weil ich es möchte, sondern weil ich muss. Meine Dynamik ist jetzt ihre Dynamik. Ich wähle den Weg, den einfachsten, den sichersten. Für uns beide. Manchmal sackt sie leicht mit dem Oberkörper nach vorne. Ich halte dagegen und muss das Gleichgewicht halten, für uns beide. Manchmal flüstert sie etwas. Worte ohne Klang. Ich spüre ihren Schmerz wie ein dumpfes Echo in meiner Brust. Ich trage uns weiter. Der Schatten zwischen uns – Wechselspiel Die Luft ist anders heute. Sie lächelt, als sie kommt. Mein Gefühl sagt, sie ist lebendig. Ihre Stimme ist klar, ihr Blick hell. Ich wiehre leise zur Begrüßung. Vielleicht ist heute ein guter Tag. Vielleicht. Doch kaum sind wir unterwegs, wird ihr Blick glasig. Ihre Schultern sinken, ihre Energie fällt in sich zusammen. Ich halte an. Warte. Mir fehlen die klaren Hilfen. Ihre Hand streichelt meinen Hals, dann zieht sie sich zurück, als hätte sie sich verbrannt. Ich verstehe nicht. Sie seufzt. Wenig später redet sie wieder viel zu schnell. Erzählt mir von Dingen, die ich nicht sehen kann. Ich trabe an, unsicher. Ihr Körper folgt, dann fällt er wieder in sich zusammen. Nichts ist klar. Alles schwankt. Ich werde vorsichtig. Jeder Schritt ist ein Test, ob sie uns heute gewachsen ist. Jeder Atemzug ein Spiegel ihrer Stimmung. Ich möchte helfen, doch meine Sprache ist zu still für ihren Sturm. Also bleibe ich da. Sie weint. Ich drehe den Kopf, stupse sie leicht mit den Nüstern am Bein. Sie lächelt durch die Tränen. Für einen Moment sind wir beide nur füreinander da. Doch ich sehne mich nach der Sicherheit in meiner Herde. Ein Moment von Nähe – Akzeptanz Sie kommt leise. Setzt sich zu mir auf die Weide. Ohne Halfter und wie ich fühlen kann auch ohne Absicht. Ein Moment von Nähe und Akzeptanz für uns beide. Ihre Gegenwart ist sanft, aber echt und das ist genug. Nur sie in ihrer reinsten Form zum ersten Mal seit Langem. Wir ergreifen die Chance, finden einander in einem Blick und unsere Energien können sich verbinden, sie ergeben eine Synergie. Ich schnaube leise. Ihre Schultern entspannen sich. Ihre Hände ruhen offen auf ihren Knien. Ich trete näher und finde tiefe Zuneigung. Ihre Ausstrahlung ist rein und unmissverständlich klar, die Augen spiegeln unsere Verbundenheit und das Vertrauen. Sie schaut mich an, wirklich. Heute kann sie mir tief ins Herz blicken. Nicht durch mich hindurch. Heute ist Platz für mich, in ihren Gefühlen und in ihrem Verstand. Sie ist ganz bei mir. Ihre Worte sind einfühlsam und wach. Ich strecke den Hals, berühre ihre Stirn. Sie schließt die Augen und atmet tief ein und aus. Heute braucht sie nichts von mir. Keine Leistung, keine Ausgeglichenheit. Nur meine Nähe. Ich bleibe. Weil sie bleibt. Sie sitzt im Gras. Ich stehe dicht bei ihr, kann ihren gleichmäßigen Atem hören, ihren Herzschlag. Sie streckt die Hand nach mir aus, berührt mich. Ich schließe die Augen und senke den Kopf. Die Welt ist nicht leichter geworden. Aber sie ist da. Ich auch. Und das reicht mir für diesen Moment. Ich genieße ihn und hoffe, dass ihre Stabilität so lange wie möglich anhält. Ich brauche sie, in dieser Beständigkeit. Obwohl ich weiß, dass es nicht anhalten wird, dass es vergänglich ist. Ich sauge diesen Augenblick in mich auf. Wer weiß, wann er wieder kommt und wie lange er bleiben wird. Er ist so wunderschön!
von Tami Leysing 15. September 2025
38/2025 IslandpferdeFlausen Es gießt in Strömen, der Paddock wird zur Seenlandschaft und plötzlich ist jede Mitreiterin undercover unterwegs. Statt fröhlicher Stallgesichter tauchen gesichtslose, vermummte Gestalten mit Kapuzen, XXL-Regenmänteln und kniehohen Gummistiefeln auf. Mein Pferd: irritiert! Karneval, Maskenball? Wie sonst könnten die Tiere die Verkleidung ihrer Besitzerinnen interpretieren. Es heißt, Islandpferde-Reiterinnen sind nicht aus Zucker – von wegen, ich zähle nicht dazu! Da nützt der dickste Islandpferdepullover nichts, wenn er sich vollsaugt und zur bleiernen Weste wird. Zumal sich mit diesem Equipment, das Hineinzwängen in eine Regenjacke als schwieriges Unterfangen erweist. Mein Gefühl und mein Aussehen erinnern an eine Weißwurst, kurz vor dem Platzen. Verwirrung pur: Wer steckt unter welcher Kapuze? Verwechslungspanik macht sich breit. Es fällt schon schwer, mithilfe der Gesichtserkennung, mir die richtigen Namen meiner Mitreiterinnen zu merken. Die Namen der dazugehörigen Pferde kenne ich auswendig, ähnlich wie bei Hundebesitzerin: Wie hieß der noch gleich? Das Herrchen von Felix, dem kleinen, giftigen Pinscher mit dem gestrickten Mäntelchen. Ich frage mich, ob die einarmigen Banditinnen tatsächlich zum Reiten am Stall sind. Die heiß begehrte Thermoskanne wird über den Hof getragen und scheint an der rechten Hand festgewachsen zu sein. Ich bin ein bisschen neidisch, ich habe wieder mal nicht daran gedacht, mich mit einem Heißgetränk einzudecken. Während ich zusehe, wie mein Pferd nach dem Ausritt, genüsslich das Müsli mit den Karotten verspeist, wische ich mir die Regentropfen aus dem Gesicht, und fröstle. Die Nässe sickert durch, ich bin bis auf die Unterhose pitschnass. Meine Regenjacke hat von einer Wassersäule noch nie etwas gehört und reicht mir gerade mal bis zur Hälfte der Pobacken. Hätte ich doch nur einen Mantel gekauft. Bei meiner Größe wäre bis auf die Knöchel nichts mehr zu sehen. Und ich wäre trocken! Wie ich finde, braucht meine Stute heute doppelt so lang, ihre Schüssel leer zu fressen. Am Ende: Menschenkenntnis ist bei Islandwetter besonders gefragt – oder eben die individuelle Wahl der bunten Socken oder Stiefel, die als personenspezifisches Erkennungsmerkmal aus der Regenmontur blitzen. Mein Plädoyer deshalb an alle, tragt statt der grünen, braunen oder schwarzen Regenschuhe, einfach bunt. Ihr würdet mir das Miteinander sehr erleichtern.