Was junge Leser:innen aus meinen Büchern mitnehmen

Tami Leysing • 12. April 2026

Was junge Leser:innen aus meinen Büchern mitnehmen können

16/2026

Jugendbücher sind mehr als bloße Unterhaltung. Sie begleiten, geben Halt. Oft in einer Lebensphase, in der vieles im Umbruch ist. Gerade Geschichten rund um Pferde, Verantwortung und persönliche Entwicklung eröffnen Räume, in denen junge Leser:innen sich selbst besser verstehen lernen.

Doch was bleibt wirklich, wenn man meine Bücher über Islandpferde liest oder auch andere Pferdebücher, die sich wie ich, in ihren Kinder- und Jugendbüchern, auf eine Zielgruppe zwischen 10 bis 16 Jahre spezalisieren?  

Die zentrale Botschaft: Du kannst deinen Weg nicht abgeben

Die wichtigste Erkenntnis steht bewusst am Anfang, weil sie das Fundament aller Geschichten bildet:


Du musst deinen Weg selbst gehen – auch wenn andere dich begleiten.


In meinen Büchern entstehen Beziehungen: Freundschaften, die erste ehrliche Liebe, Verbindungen zu Pferden. Doch keine dieser Beziehungen nimmt den Figuren ihre Entscheidungen ab. 


Das bedeutet für Leser:innen:


  • Probleme verschwinden nicht, nur weil jemand da ist
  • Unterstützung hilft, ersetzt aber keine eigene Haltung
  • Entwicklung geschieht von innen, nicht durch äußere Lösungen


Gerade im Umgang mit Islandpferden wird das deutlich. Ein Pferd reagiert nämlich unmittelbar auf Unsicherheit, Zögern oder innere Unklarheit. Es verlangt Präsenz. Und wer nicht entscheidet, kommt nicht vorwärts. Diese Erfahrung überträgt sich auf das eigene Leben, sogar sehr nachhaltig.

Selbstvertrauen entsteht im Tun, nicht im Denken

Viele meiner Protagonistinnen beginnen ihre Geschichte mit Zweifeln. Sie fühlen sich unsicher, fehl am Platz oder überfordert. Das ist kein Ausgangspunkt, den sie „überwinden“, sondern einer, von dem aus sie sich entwickeln.


Was Leser:innen hier mitnehmen können:


Kleine Schritte verändern mehr als große Vorsätze

Selbstvertrauen wächst nicht durch den perfekten Plan, sondern durch Erfahrung.
Ein erster Versuch, ein kurzer Moment des Dranbleibens, das sind die eigentlichen Wendepunkte.


Angst ist kein Hindernis, sondern Teil des Weges

Die Figuren haben Angst. Vor dem Scheitern, vor Ablehnung, vor sich selbst.
Und genau darin liegt ihre Stärke: Sie gehen trotzdem weiter.


Rückschritte gehören dazu

Entwicklung verläuft nicht geradlinig. Zweifel kehren zurück. Entscheidungen werden hinterfragt.
Das macht die Geschichten glaubwürdig und entlastend für Leser:innen. Bei wem klappt schon alles auf das erste Mal.

Verantwortung verändert den Blick auf sich selbst

Ein Pferd ist kein Freizeitobjekt. Es braucht Verlässlichkeit, Aufmerksamkeit, Kontinuität. Diese Erfahrung ist zentral für viele Entwicklungen auf dem Hof Litliheimar, in meiner Isilove-Reihe. Genau deshalb habe ich diese Tiere gewählt. Weil sie in ihren Charaktereigenschaften so vielseitig sind wie wir Menschen. Und doch zufrieden, mit dem was sie sind. Was durch so eine Verbindung entstehen kann:


Beziehung statt Pflicht

Verantwortung fühlt sich nicht wie eine Last an, wenn sie aus Bindung entsteht.
Wer sich kümmert, baut Vertrauen auf und wird selbst Teil davon.


Struktur als Halt

Feste Abläufe geben Orientierung. Gerade in unsicheren Lebensphasen kann das stabilisierend wirken, wenn du dich auf etwas verlassen kannst.


Perspektivwechsel

Wenn ein anderes Lebewesen auf dich angewiesen ist, verschiebt sich der Fokus. Eigene Probleme treten nicht in den Hintergrund, aber sie ordnen sich neu. Du darfst sie für eine bestimmte Zeit vergessen, um das zu fühlen, was im Moment ist. 

Freundschaft ist nicht konfliktfrei und genau deshalb so wertvoll

Freundschaften in meinen Büchern sind vielschichtig. Es gibt Nähe, aber auch Distanz. Vertrauen, aber auch Zweifel.

Was sie alle haben: Aus jeder Beziehung können wir lernen und wir nehmen diese Erfahrung mit, die kann uns keiner mehr nehmen. Das ist bewusst so.


Konflikte sind kein Scheitern

Missverständnisse, Eifersucht oder Verletzungen gehören zu echten Beziehungen. Sie zeigen, dass etwas auf dem Spiel steht. Wenn wir Gefühle investieren, gehen wir Risiken ein, die uns mutig machen und uns mit Erfahrungen bereichern. 


Kommunikation erfordert Mut

Viele Probleme entstehen nicht durch das, was passiert, sondern durch das, was nicht gesagt wird. Offenheit ist oft der schwierigere Weg, aber der entscheidende. Wer dich so liebt, wie du wirklich bist, derjenige ist deine Freundschaft erst wert. 


Verzeihen ist eine aktive Entscheidung

Freundschaften verändern sich. Nicht alle bleiben bestehen, aber viele können wachsen, wenn beide Seiten bereit sind, sich einzulassen. Kompromisse schließen, Fehler verzeihen und sich aufeinander einlassen, das ist es was Freundschaften ausmacht.

Gefühle dürfen widersprüchlich sein

Jugendliche erleben Emotionen oft intensiver und gleichzeitig unklarer. Meine Geschichten nehmen das ernst, ohne es zu vereinfachen. Die Zeit in der Jugendlich zum Erwachsenen werden ist eine einzige Berg- und Talfahrt. Ich möchte in meinen Romanen nicht darüber hinwegsehen, sondern genau das aufgreifen, damit genau du dich verstanden fühlst. 


Mehrdeutigkeit ist erlaubt

Man kann gleichzeitig traurig und erleichtert sein. Wütend und verletzt. Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil, genau dieser innere Spagat fühlt sich doch so unheimlich schwer an. Doch es muss nicht alles sofort gelöst werden. Manche Fragen bleiben offen. Manche Entscheidungen brauchen Zeit. Das ist kein Mangel, sondern Teil des Prozesses. 


Ehrlichkeit beginnt im Inneren

Im Umgang mit Pferden zeigt sich schnell, ob jemand bei sich ist oder nicht. Diese Erfahrung kann Leser:innen helfen, die eigene Wahrnehmung zu schärfen. Sie kann dir helfen, bei dir selbst anzukommen. 


Natur als Gegenpol zum Alltag

Der Islandpferdehof ist kein zufälliger Schauplatz. Die Natur spielt eine tragende Rolle. Sie ist nicht nur Kulisse, sondern als Erfahrungsraum. Der Abstand von zu Hause schafft Klarheit. In der Weite verändert sich die Perspektive. Probleme wirken weniger überwältigend. 


Stille hat Qualität

Ruhe ist nicht leer, sondern ermöglicht Orientierung. Gerade in einer lauten, schnellen Welt wird das oft unterschätzt. Schulstress, Smartphones, Erwartungen der Eltern. Dem allen kannst du enfliehen, wenn du dich auf den Islandpferdehof Litliheimar entführen lässt, oder sogar auf einen Reiterhof, in deiner Nähe. 


Bewegung bringt Gedanken in Fluss

Ein Ausritt, ein Spaziergang, körperliche Aktivität können helfen, innere Prozesse zu ordnen. Und glaub mir, Reiten ist ganz schön anstrengend. Aber das zufriedene Gefühl danach, ist unbeschreiblich. 

Liebe ist Teil der Geschichte, aber nicht ihr Ziel

Romantische Gefühle gehören zum Erwachsenwerden. Auch in meinen Büchern spielen sie eine Rolle. Doch sie stehen nie über der persönlichen Entwicklung. Denn ich will dir damit sagen, gib dich selbst niemals auf. 


Liebe löst keine grundlegenden Konflikte

Sie kann Impulse geben, Dinge in Bewegung bringen, aber nie ersetzen, was innerlich geklärt werden muss. Finde dich selbst, dann findest du den Menschen, der zu dir passt. 


Eigenständigkeit bleibt zentral

Die Figuren müssen ihre Entscheidungen selbst treffen. Beziehungen begleiten diesen Prozess, sie führen ihn nicht. Und auch in Beziehung muss es Freiräume geben. Zeit für dich, Zeit für deine eigenen Gedanken. Vielleicht auch Zeit für deine Geheimnisse, die du eben nicht teilen möchtest. Auch das ist okay so. 


Unvollkommenheit macht Beziehungen glaubwürdig

Nicht jede Verbindung ist eindeutig. Nicht jede Entwicklung abgeschlossen. Das entspricht der Realität, der Kinder- und Jugendliche genauso ausgesetzt sind, wie Erwachsene. Unvollkommenheit schafft Nähe. Du musst es nur zulassen. 

Es gibt nicht den einen richtigen Weg

Jede Geschichte auf Litliheimar erzählt von einer anderen Ausgangssituation, anderen Problemen, einer anderen Entwicklung. Jedes Thema ist wichtig: Leistungsdruck, Drogen, Essstörung, Mobbing, Migrationskonflikte. Große Konflikte, die in diesen Phasen so große Bedeutung bekommen, dass sie nur mit entsprechender Unterstützung überwunden werden können. Was sich daraus ergibt:


Vielfalt statt Ideal

Es gibt keine Vorlage, wie ein „richtiger“ Weg aussehen muss. Wir erkunden ihn gemeinsam.


Umwege sind Teil der Bewegung

Manchmal führt ein Schritt zurück zu mehr Klarheit als ein Schritt nach vorn.


Orientierung entsteht im Prozess

Nicht durch Planung allein, sondern durch Erfahrung.

Was wirklich bleibt – dass man wachsen kann

Am Ende bleibt selten eine klar benennbare Lehre. Es ist eher ein Gefühl, das sich festsetzt.


  • Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass Unsicherheit dazugehört.
  • Vielleicht die Erfahrung, dass Entwicklung Zeit braucht.
  • Vielleicht auch einfach die Gewissheit, nicht allein zu sein.


Und vielleicht entsteht daraus etwas Entscheidendes:

Das Vertrauen, dass man wachsen kann, auch ohne perfekte Antworten.

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Was dich erwartet: Verständliche, emotionale Sprache Starke, aber nahbare Heldinnen Themen wie Selbstzweifel, Zukunftsentscheidungen und erste große Gefühle Keine überfordernden expliziten Inhalte Emotionale Tiefe ohne Überdramatisierung Perfekt für junge Leser:innen – und für alle, die Pferdegeschichten mit Herz lieben. Muss ich die ISILOVE-Reihe in der richtigen Reihenfolge lesen? Kurzantwort Nein. Jeder Band ist eigenständig lesbar. Wichtig zu wissen: Jede Geschichte hat eine eigene Protagonistin Jede Story hat einen abgeschlossenen Konflikt Das verbindende Element ist der Islandpferdehof Litliheimar Manchmal tauchen bekannte Figuren wieder auf Kein Vorwissen nötig Du kannst mit dem Band starten, dessen Klappentext dich am meisten anspricht. Was macht einen guten Coming-of-Age-Roman aus? Eine Figur wächst über sich hinaus, durch Entscheidungen, Fehler und Mut. Typische Merkmale: Innere Konflikte Identitätsfindung Erste Liebe Konflikte mit Eltern oder Umfeld Ein Wendepunkt, der alles verändert In ISILOVE bedeutet das: In „Geh deinen Weg“ kämpft Hanna gegen Erwartungsdruck. In „Nah am Abgrund“ muss Kathi Verantwortung übernehmen. Coming-of-Age bedeutet nicht Perfektion, sondern Entwicklung. Was unterscheidet Jugendbuch von Young Adult? Jugendbuch ist oft zugänglicher, Young Adult emotional intensiver: ISILOVE verbindet beides. Jugendbuch: Frühe Teenjahre Leicht zugängliche Sprache Erste große Konflikte Young Adult: Intensivere Gefühlswelten Identitäts- und Zukunftsfragen Beziehungsdynamiken ISILOVE: Jugendbuch mit YA-Tiefe. Ideal für Leser:innen zwischen 10 und 18 und darüber hinaus. Welche Themen behandelt „Isilove – Geh deinen Weg“? Kurzantwort Träume vs. Erwartungen und der Mut, sich selbst treu zu bleiben. Zentrale Themen: Druck der Eltern Erste große Liebe Berufswunsch Pferdewirtin Finanzielle Eigenständigkeit Selbstbestimmung Für alle, die schon einmal gehört haben: „Das schaffst du nicht.“ Welche Themen behandelt „Isilove – Nah am Abgrund“? Kurzantwort Fehler, Konsequenzen und die Frage: Wer will ich wirklich sein? Zentrale Themen: Außenseiterin sein Drogenfund und Sozialstunden Neuanfang auf einem Pferdehof Rivalität und Eifersucht Vertrauen lernen Ein intensiver Band für alle, die Geschichten mit Kante lieben. Muss ich Pferdewissen haben, um ISILOVE zu lesen? Kurzantwort Nein, aber Pferdeliebhaber:innen werden viele Details wiedererkennen. Für Pferdefans: Stallalltag Verantwortung für ein eigenes Pferd Emotionale Bindung Islandpferde-Atmosphäre Für Nicht-Pferdefans: Fokus liegt auf den Figuren Konflikte sind universell Pferde sind Spiegel der Gefühle Pferde sind das Herz, aber lange nicht der Kern der Geschichten. Warum sind Pferdehof-Romane so beliebt? Kurzantwort Weil sie Geborgenheit und Drama perfekt verbinden. Was Leser:innen lieben: Natur & Waldrand-Atmosphäre Freundschaft & Herdengefühl Bindung zwischen Mensch und Pferd Flucht aus dem Alltag Besonderheit bei ISILOVE: Islandpferdehof Litliheimar in Bayern, mit ganz eigener Stimmung. Pferdegeschichten sind emotionale Heimat. Wie viel Romantik steckt in ISILOVE? Kurzantwort Romantik spielt eine große Rolle, ersetzt aber nie die persönliche Entwicklung. Wichtig: Liebe ist Auslöser, nicht Lösung Konflikte bleiben realistisch Heldinnen müssen selbst handeln Gefühle sind intensiv und glaubwürdig Herzklopfen ja, Kitsch nein. Gibt es sensible Themen? Kurzantwort Ganz klar, ja! Themen, auch für künftige Bände können sein: Drogenkonsequenzen Außenseitererfahrungen Familiärer Druck Selbstzweifel Esstörung Mobbing Schuldgefühle Geschwisterkonflikt Armut und Ausgrenzung Warum das wichtig ist: Weil echte Entwicklung oft dort beginnt, wo es weh tut. Daher sind meine Geschichten immer emotional, aber auch hoffnungsvoll. Für wen ist die ISILOVE-Reihe besonders geeignet? Ideal für: Pferdemädchen ab 10 Teenager in Umbruchphasen Leser:innen, die starke Heldinnen mögen Fans von Coming-of-Age & Romance Pferdefrauen, die emotionale Geschichten lieben Wenn du Pferde + Gefühl + Selbstfindung magst, bist du hier richtig. Wie finde ich heraus, ob ISILOVE mein Buch ist? Der Mini-Selbsttest: Wenn du mindestens zwei Aussagen fühlst, passt die Reihe zu dir: Ich liebe Pferdegeschichten. Ich mag starke Mädchenfiguren. Ich lese gern über erste große Liebe. Ich suche Geschichten über Mut und Selbstbestimmung. Ich will Bücher, die Hoffnung machen. ISILOVE ist für alle, die ihren eigenen Weg suchen oder gerade dabei sind, ihn zu finden. Die ISILOVE-Reihe erzählt eigenständige Geschichten starker junger Frauen, verbunden durch den Islandpferdehof Litliheimar. Du kannst mit jedem Band starten. Vielleicht erkennst du dich in Hanna wieder. Vielleicht mehr in Kathi. Vielleicht wartet deine Lieblingsfigur erst im nächsten Band. Welcher Band spricht dich gerade am meisten an? Entdecke die Reihe hier: Isilove-Reihe
von Tami Leysing 17. Februar 2026
08/26 Isilove – Geh deinen Weg: Ein Islandpferde Jugendroman über Selbstfindung, erste Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen Mit Isilove – Geh deinen Weg ist ein Islandpferd Jugendroman entstanden, der weit mehr erzählt als eine Geschichte über Pferde. Es ist ein Coming-of-Age Roman über Selbstfindung, Freundschaft, Leistungsdruck, erste Liebe – und über die leise, aber kraftvolle Entscheidung, auf das eigene Herz zu hören. Als ich dieses Pferdebuch für Mädchen ab 12 geschrieben habe, war mir eines besonders wichtig: Ich wollte keine perfekte Heldin erschaffen. Ich wollte eine Figur, die zweifelt. Die Fehler macht. Die sich täuscht. Und die trotzdem den Mut findet, aufzustehen und weiterzugehen. Hanna ist sechzehn Jahre alt und steht an einem Wendepunkt ihres Lebens.