Die Entstehungsgeschichte meiner Figuren

Tami Leysing • 29. April 2026

Die Entstehungsgeschichte meiner Figuren und warum Islandpferde dabei eine besondere Rolle spielen 

18/2026
Wie echte Begegnungen, leise Beobachtungen und eine besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd zur Grundlage meiner Isilove-Reihe wurden
Wenn ich auf meine Isilove-Reihe blicke, beginnt alles an einem Ort, der zunächst wenig mit Schreiben zu tun hat. Es ist kein Schreibtisch, kein ausgearbeiteter Plot und auch keine fertige Figur, die am Anfang stand. Vielmehr war es ein Gefühl, das sich entwickelt hat. Getragen von einem ganz bestimmten Ort und einem ganz besonderen Pferd. 
Der Ursprung dieser Geschichten liegt auf dem Rücken meiner Islandstute Snerpa.

Wie aus einem Gefühl eine Geschichte wurde 

Viele stellen sich vor, dass Figuren im Kopf entstehen, vielleicht beim Planen oder während des Schreibens. Bei mir entwickelte sich dieser Prozess anders. Meine Geschichten wachsen aus dem Leben heraus: aus Situationen, Begegnungen und Beobachtungen. 


Der Ort, an dem alles begann, ist ein idyllischer Reiterhof. Meine Islandstute lebt dort gemeinsam mit vielen anderen Pferden in Offenstall-Paddocks. Es ist ein lebendiger Ort, an dem sich unterschiedlichste Menschen begegnen. Jede und jeder mit einer eigenen Geschichte, eigenen Stärken und Unsicherheiten. 


Mit der Zeit fiel mir etwas auf, das mich faszinierte: Die Kombinationen aus Mensch und Pferd wirken selten zufällig. Es entsteht der Eindruck, als würde jedes Pferd genau zu dem Menschen gehören, der zu ihm passt. So richtig, wie der Topf zum Deckel, wie man bei uns sagt. 

Das besondere Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd 

Diese Beobachtung bestätigte sich immer wieder. Im Stallalltag, aber auch in besonderen Situationen. Besonders eindrücklich wurde es für mich während der Reiterferien. 


Unsere Reitlehrerin nimmt sich Zeit, die Jugendlichen kennenzulernen. Sie beobachtet aufmerksam, wie sie sich bewegen, wie sie sprechen, wie sie mit Unsicherheit oder Selbstvertrauen umgehen. Auf dieser Grundlage trifft sie eine Entscheidung, die zunächst unscheinbar wirkt, aber oft eine große Wirkung entfaltet: Sie weist jedem ein bestimmtes Pferd zu. 


Was danach geschieht, ist ganz schwer zu beschreiben. Obwohl mir als Autorin, nicht die Worte fehlen sollten, doch genau da, ist es so.  Zwischen Mensch und Tier entsteht eine Verbindung, die Reiterinnen und Reiter formen. Manche Menschen finden Halt, andere werden herausgefordert. Wieder andere entdecken Seiten an sich, die ihnen nicht bewusst waren. 


Diese Momente haben mich geprägt. Sie haben in mir Fragen ausgelöst. 

Die Frage hinter der Geschichte

Warum scheinen bestimmte Menschen und Pferde so gut zusammenzupassen?
Weshalb berühren Pferde oft genau die Themen, mit denen sich ein Mensch gerade auseinandersetzt? 

Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass hier etwas geschieht, das sich nicht rational erklären lässt. Es geht um Entwicklung, um Begegnung und letztlich um eine Reise, die für uns Menschen nach innen führt. Ganz unabhängig vom Alter oder den reiterlichen Voraussetzungen. 


Genau an diesem Punkt entstand die Idee zur Isilove-Reihe. 

Die Geburtsstunde der Isilove-Reihe

Ich wollte Geschichten erzählen, die diese besondere Verbindung aufgreifen. Geschichten über Jugendliche, die sich in einer Phase befinden, in der vieles gleichzeitig geschieht: Sie suchen ihren Platz, hinterfragen sich selbst und beginnen, ihren eigenen Weg zu formen. 


Die Figuren meiner Bücher stehen an einem Übergang. Sie bewegen sich zwischen Anpassung und Abgrenzung, zwischen Unsicherheit und dem Wunsch, für sich selbst einzustehen. Diese Entwicklung ist selten geradlinig. Sie ist geprägt von Zweifeln, kleinen Erfolgen und einer Zeit, in der sich etwas verschiebt. 


In diesem Prozess spielen Islandpferde eine zentrale Rolle. Sie begleiten die Figuren, fordern sie heraus und geben ihnen Halt. Oft genau dann, wenn Freundschaften, die Beziehung zu den Eltern oder auch das eigene Selbstwertgefühl nicht ausreichen. 

Figuren entstehen aus dem Leben

Meine Figuren entstehen aus dem, was ich erlebe und beobachte. 


Viele Eindrücke fließen in ihre Gestaltung ein: Gespräche auf dem Hof, stille Momente beim Reiten, kleine Gesten im Umgang mit den Pferden. Daraus formen sich Charaktere, die etwas Echtes in sich tragen. 


Natürlich arbeite ich fiktional mit diese Figuren. Denn in einer Geschichte brauchen wir Charaktere die zunächst geprägt sind von inneren Spannungen. Sie tragen Zweifel in sich, erleben Unsicherheiten und sehnen sich gleichzeitig nach Klarheit und Zugehörigkeit. Ihre Entwicklung entsteht aus der Auseinandersetzung mit diesen Themen. 


Im Zentrum steht dabei immer die Frage, wie ein Mensch seinen eigenen Weg findet – und den Mut entwickelt, ihn auch zu gehen. 

Die besondere Rolle der Islandpferde

Islandpferde besitzen für mich eine besondere Intuition. Es geht dabei weniger um ihre Fähigkeiten oder ihre äußeren Merkmale, sondern um ihre Wirkung auf uns Menschen. 


Sie reagieren unmittelbar und ehrlich. Sie nehmen Stimmungen wahr und spiegeln sie auf eine Weise, die oft überraschend klar ist. Wer sich auf diese Begegnung einlässt, wird unweigerlich mit sich selbst konfrontiert. 


Gerade im Jugendalter, in dem viele Emotionen gleichzeitig präsent sind, entsteht dadurch ein besonderer Raum. Ein Raum, in dem Entwicklung möglich wird, ohne dass sie erzwungen werden muss. Ein Raum, der ganz leise, Impulse setzt die prägen. 


Diese Eigenschaften macht Islandpferde zu einem zentralen Element meiner Geschichten. 

Jede Figur findet ihr Pferd

Ein Gedanke begleitet die gesamte Isilove-Reihe: Jede Figur begegnet dem Pferd, das sie in diesem Situation braucht. 


Dabei geht es nicht um Perfektion oder einfache Lösungen. Vielmehr entsteht eine Beziehung, die herausfordert, stärkt und verändert. Genau darin liegt ihre Kraft. 


Diese Idee spiegelt sich auch im echten Leben wider. Auf dem Reiterhof habe ich immer wieder erlebt, wie sich solche Verbindungen entwickeln: fast unbemerkt, und doch mit großer Wirkung. 

Schreiben zwischen Realität und Fiktion

Viele Szenen und Stimmungen in meinen Büchern haben ihren Ursprung im Alltag auf dem Hof. Begegnungen mit anderen Reiterinnen und Reitern, Gespräche am Stall oder Beobachtungen im Umgang mit den Pferden bilden die Grundlage. 


Doch eine Geschichte entsteht erst wenn, ich sie weiterdenke, verdichte und mit neuen Perspektiven versehe. Der emotionale Kern bleibt jedoch erhalten. 


Genau diese Verbindung zwischen Realität und Fiktion macht das Schreiben für mich so besonders. 

Warum diese Geschichten berühren

Ich glaube, dass sich viele Leserinnen und Leser in meinen Figuren wiederfinden, weil sie etwas Universelles ansprechen. Es geht um Themen, die viele Leser:innen kennen: Zweifel, die Suche nach Zugehörigkeit und den Wunsch, den eigenen Platz im Leben zu finden. 


Diese Erfahrungen verbinden. Sie schaffen Nähe und ermöglichen es, sich in einer Geschichte wiederzuerkennen. 

Was mich tatsächlich antreibt

Beim Schreiben und beim Reiten entstehen Begegnung, Begegnungen, die verändern können. 


Mit der Zeit wächst Vertrauen. Aus Unsicherheit entsteht Mut, aus Distanz entsteht Verbindung. Diese Entwicklung geschieht Schritt für Schritt. 


Dafür stehen meine Geschichten. 

Und Figuren entstehen aus Begegnungen

Die Erfahrungen meiner Isilove-Reihe bilden die Grundlage für meine Figuren. Sie verleihen ihnen Tiefe und machen sie für mich greifbar. 


Vielleicht ist es diese Nähe zur Realität, die dazu führt, dass mir meine Figuren so sehr am Herzen liegen. 


Mich interessiert an dieser Stelle besonders:
Hast du schon einmal erlebt, dass dir ein Tier oder ein Ort genau im richtigen Moment begegnet ist? 

Wenn du mehr über meine Jugendbuchreihe erfahren möchtest:
In der
Isilove-Reihe begleite ich Figuren auf ihrem Weg zu sich selbst, zusammen mit  Islandpferden, die oft mehr verändern, als man erwartet. 

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Was dich erwartet: Verständliche, emotionale Sprache Starke, aber nahbare Heldinnen Themen wie Selbstzweifel, Zukunftsentscheidungen und erste große Gefühle Keine überfordernden expliziten Inhalte Emotionale Tiefe ohne Überdramatisierung Perfekt für junge Leser:innen – und für alle, die Pferdegeschichten mit Herz lieben. Muss ich die ISILOVE-Reihe in der richtigen Reihenfolge lesen? Kurzantwort Nein. Jeder Band ist eigenständig lesbar. Wichtig zu wissen: Jede Geschichte hat eine eigene Protagonistin Jede Story hat einen abgeschlossenen Konflikt Das verbindende Element ist der Islandpferdehof Litliheimar Manchmal tauchen bekannte Figuren wieder auf Kein Vorwissen nötig Du kannst mit dem Band starten, dessen Klappentext dich am meisten anspricht. Was macht einen guten Coming-of-Age-Roman aus? Eine Figur wächst über sich hinaus, durch Entscheidungen, Fehler und Mut. Typische Merkmale: Innere Konflikte Identitätsfindung Erste Liebe Konflikte mit Eltern oder Umfeld Ein Wendepunkt, der alles verändert In ISILOVE bedeutet das: In „Geh deinen Weg“ kämpft Hanna gegen Erwartungsdruck. In „Nah am Abgrund“ muss Kathi Verantwortung übernehmen. Coming-of-Age bedeutet nicht Perfektion, sondern Entwicklung. Was unterscheidet Jugendbuch von Young Adult? Jugendbuch ist oft zugänglicher, Young Adult emotional intensiver: ISILOVE verbindet beides. Jugendbuch: Frühe Teenjahre Leicht zugängliche Sprache Erste große Konflikte Young Adult: Intensivere Gefühlswelten Identitäts- und Zukunftsfragen Beziehungsdynamiken ISILOVE: Jugendbuch mit YA-Tiefe. Ideal für Leser:innen zwischen 10 und 18 und darüber hinaus. Welche Themen behandelt „Isilove – Geh deinen Weg“? Kurzantwort Träume vs. Erwartungen und der Mut, sich selbst treu zu bleiben. Zentrale Themen: Druck der Eltern Erste große Liebe Berufswunsch Pferdewirtin Finanzielle Eigenständigkeit Selbstbestimmung Für alle, die schon einmal gehört haben: „Das schaffst du nicht.“ Welche Themen behandelt „Isilove – Nah am Abgrund“? Kurzantwort Fehler, Konsequenzen und die Frage: Wer will ich wirklich sein? Zentrale Themen: Außenseiterin sein Drogenfund und Sozialstunden Neuanfang auf einem Pferdehof Rivalität und Eifersucht Vertrauen lernen Ein intensiver Band für alle, die Geschichten mit Kante lieben. Muss ich Pferdewissen haben, um ISILOVE zu lesen? Kurzantwort Nein, aber Pferdeliebhaber:innen werden viele Details wiedererkennen. Für Pferdefans: Stallalltag Verantwortung für ein eigenes Pferd Emotionale Bindung Islandpferde-Atmosphäre Für Nicht-Pferdefans: Fokus liegt auf den Figuren Konflikte sind universell Pferde sind Spiegel der Gefühle Pferde sind das Herz, aber lange nicht der Kern der Geschichten. Warum sind Pferdehof-Romane so beliebt? Kurzantwort Weil sie Geborgenheit und Drama perfekt verbinden. Was Leser:innen lieben: Natur & Waldrand-Atmosphäre Freundschaft & Herdengefühl Bindung zwischen Mensch und Pferd Flucht aus dem Alltag Besonderheit bei ISILOVE: Islandpferdehof Litliheimar in Bayern, mit ganz eigener Stimmung. Pferdegeschichten sind emotionale Heimat. Wie viel Romantik steckt in ISILOVE? Kurzantwort Romantik spielt eine große Rolle, ersetzt aber nie die persönliche Entwicklung. Wichtig: Liebe ist Auslöser, nicht Lösung Konflikte bleiben realistisch Heldinnen müssen selbst handeln Gefühle sind intensiv und glaubwürdig Herzklopfen ja, Kitsch nein. Gibt es sensible Themen? Kurzantwort Ganz klar, ja! Themen, auch für künftige Bände können sein: Drogenkonsequenzen Außenseitererfahrungen Familiärer Druck Selbstzweifel Esstörung Mobbing Schuldgefühle Geschwisterkonflikt Armut und Ausgrenzung Warum das wichtig ist: Weil echte Entwicklung oft dort beginnt, wo es weh tut. Daher sind meine Geschichten immer emotional, aber auch hoffnungsvoll. Für wen ist die ISILOVE-Reihe besonders geeignet? Ideal für: Pferdemädchen ab 10 Teenager in Umbruchphasen Leser:innen, die starke Heldinnen mögen Fans von Coming-of-Age & Romance Pferdefrauen, die emotionale Geschichten lieben Wenn du Pferde + Gefühl + Selbstfindung magst, bist du hier richtig. Wie finde ich heraus, ob ISILOVE mein Buch ist? Der Mini-Selbsttest: Wenn du mindestens zwei Aussagen fühlst, passt die Reihe zu dir: Ich liebe Pferdegeschichten. Ich mag starke Mädchenfiguren. Ich lese gern über erste große Liebe. Ich suche Geschichten über Mut und Selbstbestimmung. Ich will Bücher, die Hoffnung machen. ISILOVE ist für alle, die ihren eigenen Weg suchen oder gerade dabei sind, ihn zu finden. Die ISILOVE-Reihe erzählt eigenständige Geschichten starker junger Frauen, verbunden durch den Islandpferdehof Litliheimar. Du kannst mit jedem Band starten. Vielleicht erkennst du dich in Hanna wieder. Vielleicht mehr in Kathi. Vielleicht wartet deine Lieblingsfigur erst im nächsten Band. Welcher Band spricht dich gerade am meisten an? Entdecke die Reihe hier: Isilove-Reihe
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08/26 Isilove – Geh deinen Weg: Ein Islandpferde Jugendroman über Selbstfindung, erste Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen Mit Isilove – Geh deinen Weg ist ein Islandpferd Jugendroman entstanden, der weit mehr erzählt als eine Geschichte über Pferde. Es ist ein Coming-of-Age Roman über Selbstfindung, Freundschaft, Leistungsdruck, erste Liebe – und über die leise, aber kraftvolle Entscheidung, auf das eigene Herz zu hören. Als ich dieses Pferdebuch für Mädchen ab 12 geschrieben habe, war mir eines besonders wichtig: Ich wollte keine perfekte Heldin erschaffen. Ich wollte eine Figur, die zweifelt. Die Fehler macht. Die sich täuscht. Und die trotzdem den Mut findet, aufzustehen und weiterzugehen. Hanna ist sechzehn Jahre alt und steht an einem Wendepunkt ihres Lebens.
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50/2025 Von Isilove zu Danger Hearts – Wenn Schmerz neue Wege bahnt Nach dem Buch ist vor dem Buch und bei mir bedeutet das: Zwei Herzenswelten, zwei starke Reihen – eine Autorin. Während sich die Isilove-Reihe mit sanfter Tiefe, Islandpferden und ersten großen Gefühlen an Young Adult-Leser:innen richtet, öffnet sich mit Danger Hearts nun ein neues Kapitel: für alle, die ihre Romance intensiver, wilder, verletzlicher erleben wollen. Mit Danger Hearts öffnet sich die Tür zu einer ganz anderen Bühne: Freestyle Motocross , Extremsport und eine tief emotionale Romance, die dort ansetzt, wo alles in sich zusammenbricht. Diese Reihe ist für New Adult-Leser:innen und Sports-Romance -Fans, die Geschichten suchen, die weh tun dürfen, aber auch heilen. Für alle, die Slow Burn, Grief und tiefe innere Konflikte lieben. Ohne Kitsch, ohne Oberflächlichkeit. Dafür mit Echtheit, Narben und Herzklopfen. Danger Hearts – Backflip ins Leben ist keine Geschichte vom Loslassen. Es ist eine Geschichte über das Festhalten. An Menschen. An Erinnerungen. An dem, was noch bleibt, wenn scheinbar alles verloren ist. Atemlos in der Luft – Die gefährlichsten Sprünge im Freestyle Motocross Wie Rider ihre Grenzen verschieben und was hinter jedem Sprung an Kraft, Kontrolle und Emotion steckt. Hart Attack Beim Hart Attack streckt der Rider seinen Körper möglichst vertikal in der Luft. Die Beine zeigen nach oben, der Oberkörper nach unten, während er das Bike mit den Händen festhält. Der Trick erfordert absolute Körperbeherrschung, präzises Timing und Vertrauen in die Maschine. Ein Moment, in dem Fahrer:innen zwischen Freiheit und Gefahr schweben. Für Emmi ist solch ein Sprung der Ausdruck jener Unsicherheit und des inneren Chaos, das sie fühlt: ein Ritt zwischen Angst und Adrenalin. Cliff Hanger Beim Cliff Hanger klemmt der Rider seine Füße an den Lenker und lässt die Hände los. Das Motorrad bleibt unter ihm, er „hängt“ in der Luft. Der Körper schwebt über dem Bike; eine nahezu zerbrechliche Pose, die den Fahrer:innen alles abverlang. Ein schmaler Grat zwischen Kontrolle und Gefahr. Superman Seat Grab (inklusive Varianten wie Kiss of Death / Tsunami) Der Rider streckt seinen Körper horizontal hinter dem Bike, während er das Motorrad z. B. am Sitz oder Rahmen hält. Besonders eindrucksvoll: beim Kiss of Death senkt sich der hintere Teil des Bikes, der Kopf des Fahrers kommt nahe an den vorderen Lenker. E visuell dramatischer, riskanter Move. Solche Tricks sind eine Mischung aus Ästhetik, Mut und dem Rausch des Moments Backflip / Double Backflip Der klassische Backflip gilt als Wendepunkt im FMX: Fahrer:innen und Bike drehen sich rückwärts oder rotieren um 360° in der Luft, bevor sie landen. Varianten wie Double Backflip, 360 oder Kombinationen mit Griff oder Körpertricks gehören zu den technisch anspruchsvollsten und gefährlichsten ihrer Art. Diese Sprünge stehen für Adrenalin, Risiko, Kontrolle und Chaos zugleich. Genau dieser Sprung löst in Danger Hearts– Backflip ins Leben , Band 1 der Reihe, die innere Achterbahnfahrt meiner Protagonistin aus, einen Moment, der sie mit Angst und Verlust konfrontiert. Wer macht den Flug möglich? – Das Team hinter dem FMX-Rider Ein FMX-Rider steht allein auf der Rampe, aber hinter jedem Sprung steckt ein Team, das aus Leidenschaft, Technik, Know-how und Vertrauen besteht. Für DANGER HEARTS ist genau dieses „unsichtbare Netzwerk“ essenziell – weil es zeigt, dass auch in einer Welt voller Individualität niemand wirklich allein fliegt. 🏍️ Fahrer:innen – Herz, Mut und eine Prise Wahnsinn Sie stehen im Mittelpunkt – allein auf der Rampe, vor der Kamera, über dem Abgrund. Doch was sie wirklich auszeichnet, passiert oft weit abseits der Show: endlose Trainingseinheiten, mentale Vorbereitung, Verletzungen, Rückschläge, Wiederaufstehen. Ein FMX-Rider braucht mehr als nur körperliche Stärke – es braucht Mut, Disziplin, Selbstvertrauen. Und manchmal auch das Gegenteil: die Fähigkeit, loszulassen, wenn es zu gefährlich wird. In DANGER HEARTS sind genau diese Fahrer:innen die emotionalen Anker: Und wer weiß, vielleicht landen zwei Herzen, die auf derselben Rampe. 🧠 Spotter – Die Augen in der Luft Ein Spotter ist weit mehr als ein Zuschauer. Er kennt den Rider, seine Technik, seinen Stil – und seine Schwächen. Er analysiert jeden Sprung, jede Bewegung und gibt präzises Feedback. Was von außen wie ein perfekter Trick aussieht, ist oft das Ergebnis gemeinsamer Arbeit: der Spotter sieht, ob die Landung zu früh angesetzt war, ob die Körperstreckung in der Luft optimiert werden kann oder ob der Einstieg in die Rampe leicht versetzt war. Als Vertrauter, Mentor oder sogar als Stimme der Vernunft, wenn die Emotionen mit dem Rider durchgehen. 🔧 Mechaniker – Ohne sie hebt niemand ab Jeder FMX-Sprung verlangt nicht nur dem Körper, sondern auch der Maschine alles ab. Die Bikes sind hochspezialisiert: angepasste Federungen, verstärkte Rahmen, spezielle Griffe für Seatgrabs, personalisierte Fußrasten, nichts ist Standard. Mechaniker sorgen dafür, dass jedes Teil sitzt, dass nach einem Sturz alles überprüft und neu justiert wird. Sie sind die ruhigen Helden der Szene, mit ölverschmierten Händen und einem Gefühl für jeden Sound, der nicht stimmt. 📲 Social Media & Content Creation – Sichtbarkeit, Storytelling und Sponsoren In der Welt des Freestyle Motocross ist Sichtbarkeit nicht nur ein Bonus – sie ist essenziell. Ohne Social Media geht heute fast nichts mehr. Ob spektakuläre Clips auf TikTok, Behind-the-Scenes auf Instagram oder Livestreams bei Events: Rider:innen brauchen Präsenz, Reichweite und eine Story, die Menschen emotional erreicht. Denn Social Media ist längst nicht mehr nur Show – es ist ein Werkzeug zur Selbstvermarktung und Finanzierung. Viele Profis sichern sich durch gezieltes Online-Marketing Kooperationsverträge mit großen Marken, seien es Sportartikelhersteller, Energy-Drinks, Lifestyle-Brands oder Technikpartner. Ein starker Auftritt auf Social Media bedeutet Reichweite und Reichweite bedeutet Sponsoring. Ohne diese Partnerschaften wäre der Profisport in dieser Szene oft gar nicht finanzierbar. Das große Ganze – Warum dieses Team so wichtig ist Was all diese Rollen verbindet? Vertrauen. Rückhalt. Kommunikation. In einer Welt, in der jeder Fehler der Letzte sein kann, braucht es Menschen, die sich kennen, die sich aufeinander verlassen können. Ob auf der Rampe, in der Werkstatt oder hinter der Kamera, das FMX-Team ist nicht nur funktional, sondern emotional Teil der Geschichte. Es ist das Fundament, wie eine Familie, die zusammenhält. Doch im Mittelpunkt steht nicht nur der Sport – sondern Emmi. Emmi – sie fährt nicht. Sie fliegt. Emmi stammt ursprünglich aus Australien. Sie lebt bereits seit 15 Jahren in Deutschland, dennoch ist und bleibt sie mit ihrer Heimat verbunden. In Deutschland trifft sie auf Leon. Die beiden sind ein Paar und teilen Ihre Leidenschaft: den FMX-Sport. Nach dem tragischen Unfall bei der Night of the Jumps ist Emmi nicht mehr dieselbe. Inmitten von Rampen, Rückblenden und einer Stille, die lauter schreit als jedes Motorengeräusch. Und dann ist da Robin, Leons Bruder. Der Einzige, der versteht, was in ihr tobt. Sein Leben? Kontrolle über das Chaos. Technisch perfekt. Doch hinter der Fassade bröckelt etwas. Und Emmi sieht es. In seinen Blicken. In seinen Worten. In Momenten, die sich verbieten, aber richtig anfühlen. Zwei Menschen, verbunden durch denselben Schmerz. Und vielleicht durch etwas, das sie beide nicht zulassen wollen. 💔 Slow Burn, Grief, geschlossene Türen – aber offene Herzen Was dich in Danger Hearts – Backflip ins Leben erwartet? Eine tief emotionale, langsam entflammende Romance Eine Protagonistin, die kämpfen muss, um wieder zu fühlen Ein Love Interest, der zu verdrängen versucht, was er fühlt Und ein Sport, der alles verändert, weil man dabei nicht denken kann. Nur spüren. Diese Geschichte ist für dich, wenn du Bücher liebst, in denen Schmerz kein Klischee, sondern ein Prozess ist. In denen sich Liebe nicht in Spicy Szenen, sondern in Blicken zeigt. Und in denen der Weg zu sich selbst manchmal über die gefährlichsten Sprünge führt. 💔 Bist du bereit für Herzklopfen mit Vollgas? Ich nehme dich in den nächsten Monaten mit: hinter die Kulissen von Danger Hearts, in Emmis Schmerz, in die Welt der gefährlichsten Sprünge im FMX und in das, was zwischen zwei Menschen passiert, wenn sie lernen, einander zu vertrauen. Trage dich in meinen Newsletter ein, um keinen Einblick zu verpassen. Folge mir auf Instagram für exklusive Snippets, Moodboards & Charakterfragen. Oder schreibe mir direkt: Was reizt dich an einer Romance im Extremsport-Milieu? Die erste Szene ist geschrieben. Das Herzklopfen beginnt.
Illustration zum Buch: New Lift with Afterglow: Das Liebespaar Alex & Ricardo küssen sich
von Tami Leysing 25. November 2025
48/2025 Ein Autorinnenporträt und Einblick in ihre Neuerscheinung: New Life with Afterglow Es gibt Autorinnen, deren Geschichten man nicht einfach nur liest, sondern erlebt. Jo Jonson ist eine davon. Ihre Romane sind eine Einladung in Welten voller Sehnsucht, Intensität und den ganz großen Gefühlen. Wer Jo Jonson begegnet – sei es über ihre Bücher oder ihre Onlinepräsenz – spürt sofort ihre Liebe zu emotionalen Geschichten, atmosphärischen Schauplätzen und tiefgründigen Charakteren. Mit ihrem neuen Roman New Life with Afterglow, dem zweiten Band der Rockstar-Saga Echoes of Afterglow, setzt sie ein kraftvolles Zeichen: Ihre Figuren reisen dorthin, wo Herz, Mut und Verletzlichkeit aufeinandertreffen. Und Leserinnen und Leser dürfen sie dabei hautnah begleiten. Wer ist Jo Jonson? Eine Autorin voller Herz, Leidenschaft und Sehnsucht Jo Jonson wurde 1988 in einem kleinen Dorf bei Leipzig geboren und ist die jüngste von drei Schwestern. Schon früh entdeckte sie die Kraft des Geschichtenerzählens – ganze Nachmittage verbrachte sie damit, eigene Welten zu erschaffen und Träume aufs Papier zu bannen. Geschichten waren für sie nie bloßer Zeitvertreib, sondern ein Zuhause, ein innerer Rückzugsort und zugleich ein Funken, der stets neue Abenteuer entfachte. Ihr literarischer Weg begann mit einer Fanfiction zu Harry Potter, die sie über viele Jahre hinweg begleitete und sogar zu einer Nominierung für den WattyAward („Beste Fanfiction“) führte. Diese frühe Schreiberfahrung formte nicht nur ihren Stil, sondern auch ihr Verständnis von Figuren, Dramaturgie und emotionalem Erzählen. Heute steht Jo Jonson für tief berührende Liebesgeschichten, die zumeist an Sehnsuchtsorten spielen – Irland, Amsterdam, Prag, New York oder auch atmosphärische deutsche Städte wie Berlin und Hamburg. Ihre Leserinnen lieben vor allem die Mischung aus Fernweh, emotionaler Tiefe und dem Gefühl, mitten in einer ganz persönlichen Reise zu stehen. Sehnsuchtsorte, starke Emotionen und Rockstar-Vibes Ihre Romane sind geprägt von einem unverwechselbaren Stil: lebendig, atmosphärisch, liebevoll beobachtend und zutiefst menschlich. Ob in ihrer Verliebt-in-Irland-Reihe oder in ihrer Rockstarromance-Serie Echoes of Afterglow – Jo vereint poetische Bilder, starke Dialoge und eine Dynamik, die unmittelbar berührt. Besonders Fans von intensiven Liebesgeschichten, emotionalen Konflikten und charismatischen Charakteren kommen bei ihr auf ihre Kosten. Ihre Bücher lassen nicht nur das Herz höherschlagen, sondern laden zum Wegträumen ein – dorthin, wo Sehnsucht, Freiheit und Mut eine Geschichte formen. Aktuell überarbeitet Jo ihre Romantasy-Trilogie, die 2026 erscheinen soll, und schreibt parallel am dritten Band ihrer Afterglow-Saga. Sie bleibt ihrem Motto treu: Geschichten müssen nicht nach Norm funktionieren – sie müssen wahrhaftig erzählt werden. Neuerscheinung: „New Life with Afterglow“ – Liebe, Licht und die Schatten der Vergangenheit Mit New Life with Afterglow veröffentlicht Jo Jonson den zweiten Band ihrer Rockstarreihe Echoes of Afterglow – ein Roman voller Herzklopfen, Spannung und der Frage, wie viel Mut es braucht, ein neues Leben zu beginnen.