Autoren Newsletter Between Words Ausgabe 04/2024
Tami Leysing • 11. April 2024
Newsletter Between Words Ausgabe 04/2024
#Einblicke
Herzlich willkommen zu meinem April-Newsletter! Ich freue mich, euch wieder mit spannenden Einblicken, inspirierenden Gedanken und einer fesselnden Kurzgeschichte zu versorgen. Viel Spaß beim Lesen!
Autorenleben
Die letzten Wochen waren unglaublich kreativ für mich. Ideen sprudeln förmlich aus mir heraus, sei es für neue Bücher oder Marketingstrategien. Als Selfpublisher weiß ich, dass beides eng miteinander verbunden ist. Jetzt gilt es nur, die richtigen Prioritäten zu setzen: Schreiben, Überarbeiten, Lektorieren, Webtexte und natürlich mein MUTmacher-Coaching. Die Vielfalt hält meine Arbeit erfrischend und spannend! Doch sie birgt auch die Gefahr sich zu verzetteln. Daher lege ich die nächsten Wochen mein Hauptaugenmerk auf die Fertigstellung der Rohfassung Isilove Band 2 – Nah am Abgrund.
Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse, eines der bedeutendsten literarischen Ereignisse Europas, lockt jedes Jahr im Frühling Buchliebhaber aus aller Welt an. Die Leipziger Buchmesse ist nicht nur ein Treffpunkt für Profis der Buchbranche, sondern auch ein Ort der Begegnung für alle, die ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort teilen möchten. So wie schon im letzten Jahren haben meine Tochter und ich uns auf den Weg gemacht und das Wochenende im März in Leipzig verbracht. Das Highlight: Wir trafen Elvira Zeißler an ihrem Stand, die ich als absolute Powerfrau für ihren Output bewundere. Im Genre Fantasy erschien im März 2024 Die Wortweberin - Schall und Schein Band 1 und im Juli 2024 folgt Die Wortweberin - Geheimnisse und Glut Band 2.
Lektorat und Testlesen
Ich freue mich sehr, dass ich zwei Testimonials auf meiner Webseite www.sandra-strehle.com/textwerkstatt veröffentlichen darf. Nichts ist so wertvoll wie das Feedback und die Tatsache, dass ich mit meiner Arbeit stets ein kleines bisschen zum Leuchten verschiedener Geschichten und Manuskripte beitragen kann. Zumal ich auch selbst beim Lektorieren von Texten so viel dazulerne. Das Lektorat ist eine unverzichtbare Phase im Prozess der Buchentwicklung. Es geht weit über eine bloße Lesbarkeitsprüfung hinaus und umfasst auch Stil, Struktur und Logik des Textes. Ein guter Lektor hilft dabei, die vorliegenden Texte zu verfeinern, ihn ansprechender zu gestalten und sicherzustellen, dass er die LeserInnen fesselt. Lektorieren ist deshalb für mich eine wertschätzende Aufgabe, der ich höchsten Respekt zolle. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich für das entgegengebrachte Vertrauen bei meinen AuftraggeberInnen.
Testimonials:
Liebe Sandra, wow – deine Rückmeldung finde ich grandios! Deine Anmerkungen helfen mir unheimlich weiter am Text zu feilen. Vor allem spiegeln deine Kommentare meinen inneren Kampf mit der Protagonistin. Du hast mir auf liebevolle Art so sehr geholfen. Ich werden den Text anpassen und übe kräftig weiter. Nochmals Danke und sonnige Grüße.
Christiane Hoffmann, 04.24
Liebe Sandra, ich wollte dich informieren, weil du für mich lektoriert und wichtiges Feedback gegeben hast, dass mein Beitrag
auf der Shortlist des Literaturpreises 2023 gelandet ist und in der Novemberausgabe der erostepost erscheint. Ich bin so stolz
und wollte mich nochmal für deine Hilfe bedanken.
Dr. Saskia Grandel, 08.23
Islandpferdehof Möllenbronn, Fronreute
Möllenbronn trägt in diesem Jahr wieder zur Baden-Württembergischen Meisterschaft bei: Die Familie Kesenheimer ist 2024 Gastgeber des Qualitags und des WorldRanking Turniers. Am 14. April findet der Qualitag und vom 18. bis 21. April 2024 richtet der Hof das OSI, das offene Turnier für Islandpferde, aus. Anna und Nina Kesenheimer sowie alle Familienmitglieder sind involviert und sorgen vor Ort für das Rundum-Wohlfühl-Paket. Fronreute ist definitiv einen Ausflug wert. Mehr unter www.moellenbronn.de
#Bücherwelt
Audible – Blood and Ash von Jennifer L. Armentrout
Zuletzt nutze ich wieder verstärkt meinen Audible Account und ich verschwende keine Zeit. Ich muss ständig wissen, wie es weitergeht. Zu Beginn des ersten Bandes war ich etwas irritiert aufgrund der pikanten Liebesszenen, wenn ich das so umschreiben darf. Der Auftakt der Buchreihe um Poppy und Hawke – Liebe kennt keine Grenzen – hat es in sich, so dass ich beim Hören oftmals mit verstohlenem Blick prüfe, ob ich beobachtet werde und mein Grinsen mich verraten würde. Und ich muss sagen ich bin infiziert, schon mit dem nächsten Guthaben, habe ich mir Band zwei gesichert.
#Gedanken
Die Kraft der Verbundenheit
In einer Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, möchte ich diesen Monat die Bedeutung von Verbundenheit betonen. Lasst uns gemeinsam innehalten und uns bewusst machen, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und einander zu unterstützen. Denn in der Verbundenheit liegt die Kraft, die uns trägt und stärkt, gerade in schwierigen Zeiten. Außerdem weite ich den Begriff Verbundenheit gerne auch aufs Reiten aus. Mit der physischen Verbindung zwischen Reiter und Pferd entsteht ein Gefühl der Einheit, des Vertrauens und der Harmonie. Sogar diese tiefe Verbundenheit entsteht durch gegenseitiges Verständnis, Respekt und gemeinsame Erfahrungen.
Beim Reiten lernst du, die Signale des Pferdes zu verstehen und darauf zu reagieren, während das Pferd seinerseits die feinen Nuancen der Reiterhilfen wahrnimmt und darauf reagiert. Diese Kommunikation auf nonverbaler Ebene schafft eine einzigartige Bindung zwischen Mensch und Tier. Letztendlich ist die Verbundenheit beim Reiten ein zutiefst bereicherndes Erlebnis, das nicht nur das Herz berührt, sondern auch den Geist beflügelt. Ich kann es deshalb nur jedem empfehlen. Islandpferdereiten ist in jedem Alter möglich. Fang an und trau dich, neue Erfahrungen zu machen.
Herzliche Grüße und alles Liebe
Eure Sandra, Schreibende Islandpferdereiterin

KW37/2026 Was braucht es, um gut schreiben zu können? Talent? Eine besondere Begabung für Sprache? Die berühmte Inspiration, die hoffentlich genau dann auftaucht, wenn wir uns an den Schreibtisch setzen? Je länger ich selbst schreibe und je mehr Manuskripte ich als Lektorin begleite, desto weniger glaube ich daran, dass gutes Schreiben vor allem eine Frage des Talents ist. Für mich sind es drei Dinge, die viel entscheidender sind: Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Sie gehören zusammen. Und wahrscheinlich hört keines davon jemals auf, wenn wir uns als Autor:innen weiterentwickeln wollen. Lesen verändert sich, sobald wir selbst schreiben Ich lese heute anders als früher. Natürlich kann ich mich noch immer in einer Geschichte verlieren. Aber irgendwo läuft inzwischen eine zweite Ebene mit. Warum funktioniert diese Szene so gut? Weshalb bin ich dieser Figur nach wenigen Seiten so nah? Warum möchte ich unbedingt wissen, was als Nächstes passiert? Und genauso: Warum verliere ich gerade das Interesse? Weshalb berührt mich dieser eigentlich dramatische Moment nicht? Warum fühlt sich ein Dialog künstlich an? Dieses Warum finde ich für das eigene Schreiben unglaublich wertvoll. Denn sobald wir beginnen, Geschichten nicht nur zu lesen, sondern ihre Wirkung zu hinterfragen, lernen wir etwas über unser Handwerk. Dabei können uns ausgerechnet Bücher besonders viel beibringen, die uns nicht gefallen. Statt einen Roman mit einem schnellen "Boah" einfach nicht meins zur Seite zu legen, können wir genauer hinschauen. Vielleicht fehlt der Hauptfigur ein Ziel, das wir wirklich verstehen. Vielleicht werden ihre Gefühle ausführlich erklärt, ohne dass wir sie erleben können. Vielleicht passiert auf zwanzig Seiten eine ganze Menge und trotzdem verändert sich nichts. Oder wir wissen längst, welche Wendung kommen wird, obwohl sie uns eigentlich überraschen sollte. Und irgendwann passiert etwas Spannendes: Wir erkennen dieselben Muster im eigenen Manuskript.

14/2026 Viele Autor:innen glauben, Spannung entstehe nur durch Verfolgungsjagden, Explosionen oder dramatische Wendungen. Doch die Wahrheit ist: Die stärkste Spannung entsteht oft dort, wo scheinbar „nichts“ passiert. In Blicken. In unausgesprochenen Gedanken. In Entscheidungen, die noch nicht getroffen wurden. Wenn du lernst, Spannung ohne Action zu erzeugen, schaffst du Geschichten, die Leser:innen wirklich fesseln – weil sie emotional involviert sind.

12/2026 Obsessive Liebe ist ein faszinierendes, aber auch gefährliches psychologisches Phänomen. Wenn der Wunsch entsteht, einen Menschen ganz für sich allein zu besitzen, können toxische Dynamiken entstehen. In diesem Beitrag erfährst du, wie sich obsessive Anziehung entwickelt und warum dieses Thema eine zentrale Rolle in meinem Psychothriller Harsardspiel – Im Netz der Begierde spielt.






