Folge deiner Inspiration
Tami Leysing • 22. Januar 2021
Folge deiner Inspiration
03/2021
Folge deiner Inspiration ist leichter gesagt als getan. Als Schreiber empfinde ich es als absolutes Glück, dass einem immer mal wieder eine Idee oder Inspiration überkommt, die unbedingt aufgeschrieben werden muss. Ob beim Spaziergang in der Natur, die mit Gerüchen, Geräuschen und ihren Bildern für mich eine der größten Inspirationsquellen sein kann, oder andere Geschichten egal ob Film oder Buch. Sogar in einem Gespräch, kann mich eine Eingebung völlig vom Kurs abbringen, zum Leid meines Gesprächspartners, den ich erstmal vertrösten muss, um dringend etwas aufzuschreiben. Die Idee kann so groß sein, dass das vorhergehende Gesprächsthema aus meinen Gedanken gekickt wurde, wie eine Schachfigur vom Spielfeld gefegt wird. Doch zurück zur Idee.
Sie ist da und manchmal auch nicht
Folge deiner Inspiration würde bedeuten, dass wir bereits alles im Kopf haben, was wir für eine gute Geschichte brauchen. Das kann ich nicht generell sagen. Natürlich entstehen die meisten Dinge in uns, doch sie noch nicht rund. Zumindest meine Eingebungen benötigen noch ganz schön viel Arbeit drumherum. In meinem Kopf entwickelt sich eine Idee, eine bildhafte Sequenz oder eine Szene, manchmal auch nur ein Gefühl oder eine Figur, die sich vorstellt. Damit ich daraus eine Geschichte spinnen kann, die um die 80.000 Wörter umfasst, benötige ich noch viel Zeit und Gehirnschmalz. Die Inspiration würde ich daher zum einen als erste göttliche Eingebung oder Geistesblitz bezeichnen, die dann Raum und Kreativität braucht.
Schreib sie auf
Manchmal ist es erforderlich die Inspiration, die uns erobert, erstmal beiseite zu legen. Dann hilft es mir, sie aufzuschreiben. Da reicht mir oft sogar nur ein Stichpunkt und erst später formuliere ich die Inhalte, die sich in mir breit machen besser aus. Dann prüfe ich wieder, welches Projekt gerade an erster Stelle steht und widme mich meinen aktuellen Aufgaben. Da ich mich wahnsinnig schnell ablenken lasse und über die jahre hinweg meine Schwäche kenne, abzuschweifen, Dinge zu verlegen und mich in meinen Begeisterungsstürmen völlig neuen Dingen zu widmen, dafür aber die Alten nicht abzuschließen, passe ich jetzt auf. Sobald sich die Intuition breit machen will, bedanke ich mich, dass sie mich gefunden hat und verspreche, mich später darum zu kümmern. Das funktioniert manchmal besser und manchmal schlechter. Doch wie sagt man so schön, Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung.
Lass sie wachsen
Findet die Idee dann wieder ihren Platz, lasse ich mich von allem was mich weiter bringt weiter inspirieren. Ich kurble praktische selbst mein Gedankenkarussel an und kreise immer wieder um diesen Gedanken, der dann die Erlaubnis hat, sich breit zu machen, zu wachsen und so Tag für Tag mehr von mir Besitz zu ergreifen. Dann könnte man den Zustand so beschreiben, als das ich mich auf eine Reise mit einem Heißluftballon begebe und alles einsammle, was ich für diese Inspiration brauchen könnte. Früher habe ich alles für mich behalten, weil ich dachte, andere lachen darüber. Heute trau ich mich bereits mit einem Einfall ans Tageslicht und spreche mit den Menschen in meinem engsten Umfeld darüber. Das meiste Interesse zeigt meine Tochter, da sie selbst begeisterte Leserin ist, kann sie meinen Enthusiasmus, der grenzenlos sein kann, nachvollziehen. Ich bin sogar davon überzeugt, dass sie selbst irgendwann ein Buch veröffentliche wird und das wird um Längen besser sein, als ich es jemals schaffen werde. Ehrlich gesagt freue ich mich schon darauf. Ansonsten gibt es wenig Gleichgesinnte in meiner Familie. Doch das macht nichts, das Schöne am Schreiben ist, man kann es allein tun, muss es aber nicht.
Gönn dir Auszeiten
Zurück zu Inspiration. Woher kommt sie und wie macht sie sich bemerkbar. Da kann ich nur sagen, ich brauche viel Ruhe und muss mir ausreichend Entspannungszeiten gönnen, um an die Quelle meiner Inspiration überhaupt anknüpfen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass mich der stressige Alltag und tausend Termine zwar im Eiltempo durch den Tag bringen, meine Inspiration blieb dabei allerdings auf der Strecke. Ich bin sozusagen an ihr vorbeigerast. Sie wurde vom Drall meiner Geschwindigkeit aus meinem Universum katapultiert. Deshalb achte ich darauf immer wieder den Zugang zu mir selbst zu finden. Malen, träumen, vielleicht einen Spaziergang machen, eine Runde Joggen – oh je da bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen – oder einfach ein paar Reihen stricken, das darf alles sein. Ich muss mir eine Auszeit vom lauten Alltag gönnen, etwas Ruhe, damit ich mir selbst wieder besser zuhören kann. Darum geht es nämlich letztendlich, dir selbst besser zuhören. Also gönn dir ruhig auch mal eine Pause!
Lass alles zu
Von Glücksgefühlen oder Ängsten bis hin zu dramatischen Bildern. Ich setze meinem Horizont keine Grenzen, sondern lasse herein, was mich begeistern will. Dabei helfen mir Kreativitätstechniken wie das Clustering oder verschiedene Mindmap Tools. Analog oder digital, ganz egal, auch da spüre ich in mich hinein, was ich gerade brauche. Manchmal fällt es mir nach einem langen Arbeitstag leichter, nicht mehr in den Bildschirm zu blicken, dann schlage ich eins meiner unzähligen Notizbücher auf, die bunter nicht sein könnten und schreibe, male und skizziere was das Zeug hält. Alles darf auf Papier gebracht werden, ohne Bewertung was ihm Nachgang wirklich einen Platz in einer Geschichte finden wird. Ich bin ein Mensch der vom Hundertsten ins Tausendste kommen kann. Mein Interesse für die Welt ist so groß, dass ich oft das Gefühl habe, ein Leben ist viel zu kurz, um alle spannenden Dinge im Leben gebührend zu würdigen. Es gehört Neugier und Empathie dazu. Davon habe ich jede Menge. Davon kannst du gerne etwas abhaben, nicht immer leicht, wenn die Antennen ständig auf Empfang stehen und man es allen recht machen möchte. Das nur am Rande. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich uns früher, mitten in der Stadt, damals lebte ich in Augsburg, in die Fußgängerzone setzten und Leute beobachteten. Herrlich! Mach das ruhig mal, das ist eine enorme Inspirationsquelle. Menschen sind so facettenreich und mannigfaltig, daraus kann so viel entstehen. Im Grund geht es nur darum sich die Zeit zu nehmen, sich zu setzen und zu beobachten. Gesprächen zu lauschen, die Farben zu verinnerlichen und zu erkennen, dass unsere Welt ein richtiges Wunderland ist.
Entdecke Lost Places
Wer hat schon Lost Places entdeckt. Es gibt wunderbare Webseiten, die nur so von mythischen Schauplätzen wimmeln. Überhaupt eine Bilddatenbank kann wahnsinnig bereichernd sein. Das Internet bietet unzählige Quellen der Inspiration. Pass auf und brems dich ein, damit du nicht völlig die Zeit vergisst.
Vertraue deiner Inspiration
Ich glaube fest daran, dass ich meine Inspiration und meinen Geist trainieren kann. Sie kann wie ein Muskel aufgebaut und kontinuierlich aktiviert werden. Ich muss lediglich darauf achten, dass sie nicht verkümmert. Dann steht sie mir zur Seite, wenn ich sie brauche. Lass neue Blickwinkel zu, lass dich mit allen Sinnen berühren, nimm dein Bauchgefühl wahr und vertraue auf deine Inspiration. Sie lässt uns nicht im Stich!
Nichts auf der Welt ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist
- Victor Hugo -
Folge deiner Inspiration ist leichter gesagt als getan. Als Schreiber empfinde ich es als absolutes Glück, dass einem immer mal wieder eine Idee oder Inspiration überkommt, die unbedingt aufgeschrieben werden muss. Ob beim Spaziergang in der Natur, die mit Gerüchen, Geräuschen und ihren Bildern für mich eine der größten Inspirationsquellen sein kann, oder andere Geschichten egal ob Film oder Buch. Sogar in einem Gespräch, kann mich eine Eingebung völlig vom Kurs abbringen, zum Leid meines Gesprächspartners, den ich erstmal vertrösten muss, um dringend etwas aufzuschreiben. Die Idee kann so groß sein, dass das vorhergehende Gesprächsthema aus meinen Gedanken gekickt wurde, wie eine Schachfigur vom Spielfeld gefegt wird. Doch zurück zur Idee.
Sie ist da und manchmal auch nicht
Folge deiner Inspiration würde bedeuten, dass wir bereits alles im Kopf haben, was wir für eine gute Geschichte brauchen. Das kann ich nicht generell sagen. Natürlich entstehen die meisten Dinge in uns, doch sie noch nicht rund. Zumindest meine Eingebungen benötigen noch ganz schön viel Arbeit drumherum. In meinem Kopf entwickelt sich eine Idee, eine bildhafte Sequenz oder eine Szene, manchmal auch nur ein Gefühl oder eine Figur, die sich vorstellt. Damit ich daraus eine Geschichte spinnen kann, die um die 80.000 Wörter umfasst, benötige ich noch viel Zeit und Gehirnschmalz. Die Inspiration würde ich daher zum einen als erste göttliche Eingebung oder Geistesblitz bezeichnen, die dann Raum und Kreativität braucht.
Schreib sie auf
Manchmal ist es erforderlich die Inspiration, die uns erobert, erstmal beiseite zu legen. Dann hilft es mir, sie aufzuschreiben. Da reicht mir oft sogar nur ein Stichpunkt und erst später formuliere ich die Inhalte, die sich in mir breit machen besser aus. Dann prüfe ich wieder, welches Projekt gerade an erster Stelle steht und widme mich meinen aktuellen Aufgaben. Da ich mich wahnsinnig schnell ablenken lasse und über die jahre hinweg meine Schwäche kenne, abzuschweifen, Dinge zu verlegen und mich in meinen Begeisterungsstürmen völlig neuen Dingen zu widmen, dafür aber die Alten nicht abzuschließen, passe ich jetzt auf. Sobald sich die Intuition breit machen will, bedanke ich mich, dass sie mich gefunden hat und verspreche, mich später darum zu kümmern. Das funktioniert manchmal besser und manchmal schlechter. Doch wie sagt man so schön, Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung.
Lass sie wachsen
Findet die Idee dann wieder ihren Platz, lasse ich mich von allem was mich weiter bringt weiter inspirieren. Ich kurble praktische selbst mein Gedankenkarussel an und kreise immer wieder um diesen Gedanken, der dann die Erlaubnis hat, sich breit zu machen, zu wachsen und so Tag für Tag mehr von mir Besitz zu ergreifen. Dann könnte man den Zustand so beschreiben, als das ich mich auf eine Reise mit einem Heißluftballon begebe und alles einsammle, was ich für diese Inspiration brauchen könnte. Früher habe ich alles für mich behalten, weil ich dachte, andere lachen darüber. Heute trau ich mich bereits mit einem Einfall ans Tageslicht und spreche mit den Menschen in meinem engsten Umfeld darüber. Das meiste Interesse zeigt meine Tochter, da sie selbst begeisterte Leserin ist, kann sie meinen Enthusiasmus, der grenzenlos sein kann, nachvollziehen. Ich bin sogar davon überzeugt, dass sie selbst irgendwann ein Buch veröffentliche wird und das wird um Längen besser sein, als ich es jemals schaffen werde. Ehrlich gesagt freue ich mich schon darauf. Ansonsten gibt es wenig Gleichgesinnte in meiner Familie. Doch das macht nichts, das Schöne am Schreiben ist, man kann es allein tun, muss es aber nicht.
Gönn dir Auszeiten
Zurück zu Inspiration. Woher kommt sie und wie macht sie sich bemerkbar. Da kann ich nur sagen, ich brauche viel Ruhe und muss mir ausreichend Entspannungszeiten gönnen, um an die Quelle meiner Inspiration überhaupt anknüpfen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass mich der stressige Alltag und tausend Termine zwar im Eiltempo durch den Tag bringen, meine Inspiration blieb dabei allerdings auf der Strecke. Ich bin sozusagen an ihr vorbeigerast. Sie wurde vom Drall meiner Geschwindigkeit aus meinem Universum katapultiert. Deshalb achte ich darauf immer wieder den Zugang zu mir selbst zu finden. Malen, träumen, vielleicht einen Spaziergang machen, eine Runde Joggen – oh je da bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen – oder einfach ein paar Reihen stricken, das darf alles sein. Ich muss mir eine Auszeit vom lauten Alltag gönnen, etwas Ruhe, damit ich mir selbst wieder besser zuhören kann. Darum geht es nämlich letztendlich, dir selbst besser zuhören. Also gönn dir ruhig auch mal eine Pause!
Lass alles zu
Von Glücksgefühlen oder Ängsten bis hin zu dramatischen Bildern. Ich setze meinem Horizont keine Grenzen, sondern lasse herein, was mich begeistern will. Dabei helfen mir Kreativitätstechniken wie das Clustering oder verschiedene Mindmap Tools. Analog oder digital, ganz egal, auch da spüre ich in mich hinein, was ich gerade brauche. Manchmal fällt es mir nach einem langen Arbeitstag leichter, nicht mehr in den Bildschirm zu blicken, dann schlage ich eins meiner unzähligen Notizbücher auf, die bunter nicht sein könnten und schreibe, male und skizziere was das Zeug hält. Alles darf auf Papier gebracht werden, ohne Bewertung was ihm Nachgang wirklich einen Platz in einer Geschichte finden wird. Ich bin ein Mensch der vom Hundertsten ins Tausendste kommen kann. Mein Interesse für die Welt ist so groß, dass ich oft das Gefühl habe, ein Leben ist viel zu kurz, um alle spannenden Dinge im Leben gebührend zu würdigen. Es gehört Neugier und Empathie dazu. Davon habe ich jede Menge. Davon kannst du gerne etwas abhaben, nicht immer leicht, wenn die Antennen ständig auf Empfang stehen und man es allen recht machen möchte. Das nur am Rande. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich uns früher, mitten in der Stadt, damals lebte ich in Augsburg, in die Fußgängerzone setzten und Leute beobachteten. Herrlich! Mach das ruhig mal, das ist eine enorme Inspirationsquelle. Menschen sind so facettenreich und mannigfaltig, daraus kann so viel entstehen. Im Grund geht es nur darum sich die Zeit zu nehmen, sich zu setzen und zu beobachten. Gesprächen zu lauschen, die Farben zu verinnerlichen und zu erkennen, dass unsere Welt ein richtiges Wunderland ist.
Entdecke Lost Places
Wer hat schon Lost Places entdeckt. Es gibt wunderbare Webseiten, die nur so von mythischen Schauplätzen wimmeln. Überhaupt eine Bilddatenbank kann wahnsinnig bereichernd sein. Das Internet bietet unzählige Quellen der Inspiration. Pass auf und brems dich ein, damit du nicht völlig die Zeit vergisst.
Vertraue deiner Inspiration
Ich glaube fest daran, dass ich meine Inspiration und meinen Geist trainieren kann. Sie kann wie ein Muskel aufgebaut und kontinuierlich aktiviert werden. Ich muss lediglich darauf achten, dass sie nicht verkümmert. Dann steht sie mir zur Seite, wenn ich sie brauche. Lass neue Blickwinkel zu, lass dich mit allen Sinnen berühren, nimm dein Bauchgefühl wahr und vertraue auf deine Inspiration. Sie lässt uns nicht im Stich!

KW37/2026 Was braucht es, um gut schreiben zu können? Talent? Eine besondere Begabung für Sprache? Die berühmte Inspiration, die hoffentlich genau dann auftaucht, wenn wir uns an den Schreibtisch setzen? Je länger ich selbst schreibe und je mehr Manuskripte ich als Lektorin begleite, desto weniger glaube ich daran, dass gutes Schreiben vor allem eine Frage des Talents ist. Für mich sind es drei Dinge, die viel entscheidender sind: Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Sie gehören zusammen. Und wahrscheinlich hört keines davon jemals auf, wenn wir uns als Autor:innen weiterentwickeln wollen. Lesen verändert sich, sobald wir selbst schreiben Ich lese heute anders als früher. Natürlich kann ich mich noch immer in einer Geschichte verlieren. Aber irgendwo läuft inzwischen eine zweite Ebene mit. Warum funktioniert diese Szene so gut? Weshalb bin ich dieser Figur nach wenigen Seiten so nah? Warum möchte ich unbedingt wissen, was als Nächstes passiert? Und genauso: Warum verliere ich gerade das Interesse? Weshalb berührt mich dieser eigentlich dramatische Moment nicht? Warum fühlt sich ein Dialog künstlich an? Dieses Warum finde ich für das eigene Schreiben unglaublich wertvoll. Denn sobald wir beginnen, Geschichten nicht nur zu lesen, sondern ihre Wirkung zu hinterfragen, lernen wir etwas über unser Handwerk. Dabei können uns ausgerechnet Bücher besonders viel beibringen, die uns nicht gefallen. Statt einen Roman mit einem schnellen "Boah" einfach nicht meins zur Seite zu legen, können wir genauer hinschauen. Vielleicht fehlt der Hauptfigur ein Ziel, das wir wirklich verstehen. Vielleicht werden ihre Gefühle ausführlich erklärt, ohne dass wir sie erleben können. Vielleicht passiert auf zwanzig Seiten eine ganze Menge und trotzdem verändert sich nichts. Oder wir wissen längst, welche Wendung kommen wird, obwohl sie uns eigentlich überraschen sollte. Und irgendwann passiert etwas Spannendes: Wir erkennen dieselben Muster im eigenen Manuskript.

14/2026 Viele Autor:innen glauben, Spannung entstehe nur durch Verfolgungsjagden, Explosionen oder dramatische Wendungen. Doch die Wahrheit ist: Die stärkste Spannung entsteht oft dort, wo scheinbar „nichts“ passiert. In Blicken. In unausgesprochenen Gedanken. In Entscheidungen, die noch nicht getroffen wurden. Wenn du lernst, Spannung ohne Action zu erzeugen, schaffst du Geschichten, die Leser:innen wirklich fesseln – weil sie emotional involviert sind.

12/2026 Obsessive Liebe ist ein faszinierendes, aber auch gefährliches psychologisches Phänomen. Wenn der Wunsch entsteht, einen Menschen ganz für sich allein zu besitzen, können toxische Dynamiken entstehen. In diesem Beitrag erfährst du, wie sich obsessive Anziehung entwickelt und warum dieses Thema eine zentrale Rolle in meinem Psychothriller Harsardspiel – Im Netz der Begierde spielt.






